Der Tod zählt nur, wenn er politisch verwertet werden kann.

Nicht nur jedes Leben eines schwarzen Lebens zählt, sondern jedes Menschenleben. Wenn wir diese humane Selbstverständlichkeit als Maßstab der Beurteilung der Black Lives Matter-Proteste in Deutschland anlegen, fällt sofort ihr regierungskonformer und schematischer Charakter auf.

Wenn jüdisches Leben in Deutschland lebensgefährlich wird, wenn Deutsche von zumeist islamischen Gästen getötet werden, dann beginnt das große Verschweigen der Politiker und der Medien. Proteste: Fehlanzeige! Wir erinnern uns, wie lange es zumeist dauerte, bis selbst bei eindeutigen Tötungsdelikten nur ein schmales Bedauern über die Lippen der Kartell-Politiker kam. Die durch den Islam bedingte Zunahme der Gefährdung jüdischen Lebens wurde von Beginn der Invasion an bagatellisiert.

Das Regierungskartell hat unter der Kanzlerin das zweckspezifische Moralisieren perfektioniert und zur Tugend erhoben. Mord ist nicht Mord, Gewalt ist nicht Gewalt, Antisemitismus ist nicht Antisemitismus, Rassismus ist nicht Rassismus.

Soll heißen: Je nach Interessenlage gibt es tolerierbare Morde, Gewalt, Antisemitismus und Rassismus sowie skandalöse Morde, Gewalt und so weiter. Willkommensgäste, Islamisten, Antifa-Kämpfer stehen unter besonderem Schutz, während die parlamentarische AfD und die außerparlamentarische Opposition sowie Regierungskritiker, die auch den Namen verdienen, zum Freiwild erklärt werden.

Es ist beileibe auch kein Zufall, dass bei uns der Antisemitismus und Rassismus der amerikanischen Protestbewegung unerwähnt bleiben. Davon wird nicht berichtet, weil man die Hand darüber hält und nicht sein kann, was nicht sein darf und verstört.

Die Black Lives Matter-Proteste in Deutschland sind im übrigen nichts anderes als eine Intensivierung des jahrelangen Trump-Bashing, das von unserer Regierung und ihren Medien alltäglich zur Delegitimation des amerikanischen Präsidenten veranstaltet wird. Die Regierung glaubt wirklich, die amerikanische Präsidentenwahl auch dieses Mal beeinflussen zu müssen. Hybris und Realitätsverlust sind leider nicht nur in den deutschen Parteien, sondern auch bei vielen Deutschen anzutreffen.

Kategorien: Demokratie