Schon wieder basteln die Politiker des Kartells am Wahlrecht herum. Eine rot-grüne Regierung war es, die für die Türken die doppelte Staatsangehörigkeit besorgte, damit Schröders Wahlchancen wuchsen und er gewählt werden konnte. Die Rechnung ist nach meiner Erinnerung damals aufgegangen.

Ein ähnlicher Coup ist die Forderung, Kinder ins Boot der Politik zu holen. Der singende Nimmersatt aus Bochum hat ja schon immer die Infantilisierung der Gesellschaft und des Staates gefordert. Heute ist sein Moral-Genuschel politische Programmatik. Der Vorschlag einer Frau im Ministerrang fordert Wahlrecht mit 16. Jahren. Früher hieß es, dass man noch mit 17 Träume habe. Einerlei.

Allerdings muss man beachten, dass sich in den Kindergärten und Schulen alles zum Besseren entwickelt hat. Haben doch Sexualerziehung, Gendereien aller Art, die Moralisierung aller Dinge bis hin zu den Grundrechenarten und- nicht zu vergessen- der heilsame Einfluss des Islam dazu beigetragen, unseren Kindern frühzeitig einen geistigen Entwicklungssprung zu ermöglichen. Ein wenig übertrieben gesagt: Das Kind ist die Vernunft.

Ich fordere jedenfalls, die Grenze für die Teilnahme an der Bundeswahl auf 10 Jahre festzulegen und sie dann von Wahlperiode zu Wahlperiode fortlaufend zu senken, bis auch unsere Babys endlich wählen dürfen. Sicherlich kann die Wahl noch dadurch vereinfacht werden, dass die Parteien ein familiengerechtes grün-rot-schwarzes Familienfest auf linkem Boden ausrichten. Die Stimmabgabe erfolgt durch Babygeschrei.

Im übrigen ist das Gebot der Vernunft in der Politik ein alter Hut, von dem sich die derzeitigen großen Politiker und Weltverbesserer Deutschlands längst in ihrem Tun und Lassen verabschiedet haben. Die Messlatte der Politik ist schön längst auf der Stufe der Infantilität angekommen. Dazu brauchen wir eigentlich gar keine kindliche Wahlen mehr!!!!

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