Das Klima in Deutschland wird immer schlechter. Nicht nur das so genannte menschengemachte Klima, das so viel Aufmerksamkeit und Aktivitäten entfacht. Aber auch das tatsächlich durch Menschen hergestellte gesellschaftliche Klima. Das wiederholte Würzburg hat uns noch einmal daran erinnert, wie es um das Klima im Lande bestellt ist.

Polizisten ringen einen älteren Bürger auf der Straße nieder, weil er keine Maske trägt. In der Reihe vor einem Postschalter stehend, fordert mich ein älterer Herr wutschnaubend auf, mehr Abstand zu halten. Ich trage eine Maske und halte auch einen hinlänglichen Abstand.

Fußball ist keine Angelegenheit, die für alle da ist und vom Fußball lebt. Nein, sie ist seit der „Mannschaft“ eine politisch korrekte Veranstaltung der links- grünen Gender-Kreise. Man wird an der Glotze noch von solchem Unsinn eingeholt.

Es gibt keinen Nachweis, dass Masken etwas bewirken, es gibt keinen Nachweis, dass der Lockdown irgendetwas bewirkt hat, es gibt keinen Nachweis, dass … Heute ist es möglich, ohne jeden Nachweis „was auch immer“ dem Volke als Pflicht zu oktroyieren.

Eine Frau, die wiederholt unumkehrbare Wende-Entscheidungen im Alleingang getroffen hat und dabei immer daneben lag, die wiederholt das Wahlvolk bewusst belogen und getäuscht hat- Offene Grenzen als Rettungseinsatz oder Corona-Pandemie als GG-Abbau- wird verklärt und verhimmelt.

Wie in der DDR- das wahre Vorbild und die Blaupause des Merkel‘schen Wirkens- gibt es keine freiheitliche und kritische Medien-Landschaft mehr. Die mehr oder weniger verstaatlichten Rundfunk- und Fernsehsender berichten einheitlich und unterscheiden sich in ihren Inhalten kaum von den Pressekonferenzen der Regierung. Von der Kontrolle der Macht keine Spur, von der Speichelleckerei der Macht Tag und Nacht.

Gab es einmal ein Europa der Vaterländer, dem jede Nation zustimmen konnte, ohne ihren Souverän zu verleugnen, so gibt es heute einen sich hinter den Rücken der Bürger etablierenden EU-Zentralstaat, der in sich zerstritten und höchst labil ist. Die Merkel-Königin gehört auch hier zu den Beschleunigern des schon weit vorangeschrittenen Zersetzungsprozesses.

Auch mit der Infrastruktur stand in Deutschland einmal besser. Der Bau des Flughafens in Berlin zeigt nur beispielhaft, wie schwer es diesem Lande fällt, Groß-Projekte umzusetzen und den Notwendigkeiten im Straßen- und Wohnungsbau sowie bei der Digitalisierung gerecht zu werden. Alles wird angekündigt, nie kommt es zur Vollendung.

Was man von den Schulen und Universitäten Innovatives hört, so liegt es zumeist auf den Feldern, die in Deutschland die Welt, aber in der Welt wenig bedeuten: Gender-Wirrwarr, Klima-Apokalyptik, Minderheiten-Verherrlichung und die Permanenz des Nazi-Regimes im Fühlen, Denken und Handelns.

War die Politik nie ein Feld für Harmlosigkeit und Betschwestern, ist sie mittlerweile ein Feld für Täuscher und Aufschneider, die selbst, wenn sie bei ihren Kunststücken erwischt werden, unbehelligt weitermachen dürfen. Diese permissive Kultur spricht Bände und ist mittlerweile in Berlin und anderswo tonangebend. Auch Kanzleraspiranten dürfen schon vorher täuschen, was den Vorteil hat, dass man vor Enttäuschungen gefeit ist.

Wie sehr der Verfall fortgeschritten ist, mag man auch an dem Verhalten der Medien erkennen, deren herausragende Sorge es ist, dass die rechten Kräfte „Würzburg“ für sich instrumentalisieren könnten.

Kategorien: Demokratie