Ich habe mich immer gefragt, warum so wenig Widerspruch und Kritik aus den Universitäten kam, als die Politik der Islamisierung und der Auflösung unserer Souveränität im EU-Zentralstaat ohne Diskussionen von den herrschenden Eliten staatsstreichartig umgesetzt wurde. Ein Blick zurück auf das Drama der Universitäten in der Zeit nationalsozialistischer Herrschaft wirft ein wenig Licht ins dunkle Geschehen:

Es ist beileibe kein Zufall, dass die Universitäten mit ihren wissenschaftlichen Stäben und ihren Studenten zu den Kräften gehören, die immer mehr Islamisten in Deutschland ansiedeln wollen. Der universitäre Bereich zählt zu den radikalen Verfechtern des von Merkel propagierten Globalismus und der Auflösung unseres Nationalstaates. Mir kommt es hier nicht so sehr darauf an, warum solche Aktivitäten über das Asyl-Gebot des Grundgesetzes hinaus eingefordert werden. Auch der Frage, warum die Kritiker dieser von oben und ohne Diskussionen und Abstimmung vollzogenen Politik als Nazis diffamiert und eingeschüchtert bzw. angegriffen werden, soll nicht nachgegangen werden. Es geht um die Vergleichbarkeit dieses Verhaltens mit dem der Universitäten vor und in der Hitler-Zeit.

Judenverfolgung

Auch die damalige neue „braune“ Zeit mit ihrem neuen Menschen zeigte sich frühzeitig in Göttingen bei einem Studenten der Chemie, der schon zu Beginn der 20er Jahre eine Kartei der jüdischen Lehrpersonen an deutschen Universitäten anlegte. Diese Kartei diente der NSDAP dazu, die nicht-arischen Hochschullehrer unmittelbar nach der Machtergreifung aus den Universitäten zu vertreiben.

Die neue Zeit fing nicht erst 1933 an, sondern offenbarte sich in frühen Früchten. Die Denunziation bekam ein jugendliches Gesicht und wurde staatstreu.

Kontrolle der Gesinnung

Auch hatten die Nationalsozialisten sofort für eine Gesinnungskontrolle aller Hochschullehrer gesorgt, indem sie von 1934 an jede Habilitation von einem positiven Bescheid des Reichkultusministers abhängig machten. Grundlage der Beurteilung war die Teilnahme an einem Dozentenlager. Bekam der Dozent einen positiven Bescheid, wurde er als Hochschuldozent verbeamtet. Bis 1945 hatten 10 Habilitationsjahrgänge die Kontrolle ihrer Zuverlässigkeit im Sinne der NS-Herrschaft erfolgreich durchlaufen. Es versteht sich von selbst, dass die Berufungspolitik 1933-1945 im gleichen Geist vollzogen wurde.

Auch die Zuverlässigkeit der Studenten wurde bei der Immatrikulation geprüft. Sie mussten Mitglieder der NSDAP sein oder ihrem Beitritt in die Partei durften keine Bedenken entgegenstehen.

Bunte Universität

Nun darf man diese Begebenheiten nicht einfach auf unsere bunte Zeit übertragen, doch gibt es wohl einige seltsame Übereinstimmungen:

An der bunten Universität gibt es auch eine Gesinnungskontrolle, deren Maßstab in den Händen der staatlichen Macht und der Führung liegt. Die Propagierung der Islamisierung als Überlebens- und Rettungshilfe folgt den Vorgaben der Politik und wird beflissen exekutiert.

Studenten werden Antifa-Kämpfer und Wissenschaftler gehen voran oder schweigen fein und feige. Alle staatlichen Vorgaben werden eins zu eins umgesetzt und wer nicht spurt, bleibt auf der Strecke.

Die Universitätsbürokratie zeigt auch eine Staatshörigkeit und Regierungsfolgsamkeit, die auf eine regierungskonforme Personalauswahl hinweist. In Bochum wurden die neuen Vokabeln frühzeitig präsentiert: Aus den Studentenheimen wurden über Nacht Heime für Studierende. Damit war mir klar: Es beginnt wieder einmal die neue Zeit und ein neuer Mensch wird formiert!

Diskussionsfreiheit und Kontroversen gibt es nicht mehr. Statt dessen werden diejenigen, die andere als staatsaffine Auffassungen vertreten als Nazis und Rechtsextreme denunziert und ins Abseits gestellt oder mehr. Wer etwa danach fragt, welche Folgen es für die Juden in Deutschland haben könnte, wenn so viele aggressive Antisemiten ins Land geholt werden, steht unter Verdacht.

Wie in den braunen Zeiten werden neue Fächer ins Leben gerufen, die in dem Format des neuen Menschen entsprechen und dem Lyssenko alle Ehre machen: Gender-Wissenschaften wäre ein Stichwort dazu.

Selbst die Bibliotheken bleiben nicht unverschont: Die Bücherauswahl ist schon längst politisiert und manches Buch, was die Verhältnisse in unserem Lande beschreibt, sucht man vergeblich. Bücherverbrennung in bunten Zeiten sieht eben anders aus.

Konsequenz

Wenn die Universität nicht mehr ein Ort der offenen Diskussion und intellektuellen Freiheit ist, wenn andere Auffassungen und Ansichten nicht widerlegt, sondern verdammt werden, wenn Universität zur Konformitätsinstitution wird und sich der Politik der Regierung mehr verpflichtet zeigt als dem Gespräch und dem Austausch, dann wird sie steril und unproduktiv und zu einer Zweigstelle der regierenden Politik und gibt letztendlich ihre Existenzberechtigung als ein Hort der Freiheit und des Denkens auf. Sie bewegt sich im Dunstkreis des Totalitären und wird zum Handlanger der Macht.

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