Mein Freund ist bedrückt: Nachdem er sich von seiner ersten Frau – aus was für Gründen auch immer- trennen musste und seine zweite Frau zum Himmel wechselte, steht die nächste Trennung bevor:
von der Amazone. Nach vielen Jahren tiefer finanzieller und auch innerlichen Verbundenheit.

Wie kam es dazu? Er gab seiner Amazone den Auftrag, ihm 4 Kilo Geschirrspüler-Reinigungsmittel zu besorgen. Bisher klappte es mit der Bestellung immer: Vier Jahre lang wurden die 4 Kilo jedes Jahr umstandslos geliefert. Wichtig: Transportkosten entfielen, da die Grenzlinie zur freien Lieferung erreicht wurde.

Dieses Mal jedoch gab es ein Problem. A. sagte, dass man nur 3 Kilo-Pakete mit einer einzigen Bestellung erwerben kann, da man sonst nicht jeden Kunden beliefern könnte. Wenn er 4 Kilo haben möchte, könne er ja nach einer Stunde Wartezeit eine zweite Bestellung aufgeben. Auf die Frage, warum es bei diesem gedoppelten Verfahren zu keinen Engpässen käme, wurde keine Auskunft gegeben. Allerdings sind bei diesem Verfahren auch doppelte Transportkosten fällig, da mit jeder einzelnen Bestellung die Grenze zur freien Zustellung nicht erreicht wird. Auch Kleinvieh mistet.

Mein Freund hat sich nun von Amazon getrennt. Trennungsgrund: unfaires Verhalten. Schikane und doppelter Gebührensatz. Hat Amazone solche Methoden nötig? Er jedenfalls nicht.

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