In einem Land, in dem die Medien mit der Regierung so kurzgeschlossen sind, dass kein Haar dazwischen passt, ist es schwer, zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Öffentlichkeit erhält nicht nur keine Informationen über die Abläufe und Umstände der Corona-Krise, sondern wird über das Regierungshandeln im Stil der Propaganda unterrichtet. Die Ausdrucksweise entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Hagiographie einer orientierungslosen Frau: irrlichternd, was die Corona-Pandemie betrifft, mit dem Kompass ausgestattet, was Indoktrination und Irreführung angeht.

Eines der größten Fehler der Kanzlerin bestand darin, dass sie die lange vor der Corona-Krise erarbeiteten Pläne, die für das Regierungshandeln im Falle einer Pandemie vorbereitet waren, links liegen gelassen hat. Ein unverzeihliches Übergehen von Fragen der Gesundheit und Sicherheit, die für eine Regierung vorrangig sein sollten. In diesen Ausarbeitungen gab es verschiedene Anregungen, wie man sich auf eine solche Pandemie präparieren sollte. Schließlich waren in den letzten Jahren genug globale Vorfälle unerwarteter Epidemien vorgefallen.

Als dann die Corona-Epidemie in China ausbrach, wurden ebenfalls keine Sofortmaßnahmen eingeleitet, um eine Ausbreitung auf Deutschland zu verhindern. Heute weiß man, dass der Ausbruch relativ früh bekannt gewesen ist. Soviel publik ist, besuchte die Kanzlerin noch China, ließ die Flüge aus China noch lange in Deutschland landen und sperrte sich bis Ende März noch, Konsequenzen zu ziehen.

Zu der Zeit hatte Trump in den USA schon längst den Luftverkehr mit China sperren und den Grenzverkehr einschränken lassen. In Deutschland wurden noch öffentlich Karnevalsumzüge durchgeführt, Karnevalssitzungen abgehalten und die Open Border- Politik weitergeführt.

Mit der Corona-Bekämpfung ging es relativ spät voran. Das Beratungsteam war auf regierungstreue Sachkundige ausgerichtet, und zwar in der Regel auf Virologen und Mediziner. Psychologen, Soziologen und andere Experten blieben vor der Tür.

Da es keine Vorsorge für den Ausbruch von Pandemien gegeben hatte, fehlten auch die Ausstattungen für Ärzte, Schwestern, Pfleger, Helfer und natürlich für die Bevölkerung. Aus diesem Grunde wurde die Masken-Pflicht nicht sofort propagiert, sondern erst zu dem Zeitpunkt, als eilig produzierte Masken vorhanden waren. Zur Selbstproduktion gab es Anleitungen im Internet.

Nun kam die große Stunde der Kanzlerin. Aus dem Schlaf erwacht, nahm sie das Mikrofon in die Hand, trat vor die Kameras, aktivierte alle Medien und machte auf Corona-Management. Die Propaganda-Tour begann und setzt sich bis heute fort.

Als ehemalige DDR-Fachfrau für Propaganda wusste sie genau, wie man aufzutreten hatte: klare und eindeutige Aussagen, keine Zweifel aufkommen lassen und dem Volk nicht das selbständiges Denken und Handeln zumuten! Das Parteienkartell und die Medien wusste sie auf ihrer Seite.

Um Angst und Disziplinierung zu bewirken, arbeitete Merkel mit einem Horrorszenario, das Tausende von Toten erwarten ließ. Wie schon beim Klimawandel praktiziert, wurden abstrakte Zahlen hochgerechnet und mit der Wirklichkeit gleichgesetzt. So entstand ein Kadaver-Gehorsam, der jeden Widerspruch verunmöglichte und alternative Maßnahmen ausschloss.

Daher fiel es auch leicht, einige der grundgesetzlichen Verbürgungen umstandslos außer Kraft zu setzen und damit Stärke und Entschlossenheit zu signalisieren. Diskussionen – zum Beispiel über die Aufhebung der Freizügigkeit- fanden nicht statt. Der deutsche Bürger zeigte wieder einmal seine Disziplin.

Nachdem 2015 und bis zur Corona-Krise von der Kanzlerin regelmäßig beteuert wurde, dass es überhaupt nicht möglich wäre, die staatlichen Grenzen zu sichern, wurde diese Sicherung jetzt verwirklicht und sogar der Verkehr zwischen den Bundesländern reguliert.

Wenn es trotz aller Missstände zu einem vergleichsweise guten Ausgang der Pandemie gekommen ist, darf man nicht das in Jahrzehnten aufgebaute hohe medizinische Niveau der allgemeinen Versorgung und Vorsorge und den damit verbundenen Gesundheitszustand der Bevölkerung unterschätzen.

Allerdings gehört zur Corona-Widerständigkeit auch das Verhalten der Menschen, die immer noch von ihrer Erziehung und ihrer Fähigkeit zur Anpassung zehren. Von hier ist es für viele Deutsche leider oft nur ein kleiner Schritt zur Übertreibung und zum Marionetten-Dasein. Ob eine bunt-linke Gesellschaft diese schwindende Substanz der Solidarität noch aufbringen wird, darf angesichts des Verhaltens vieler Dauer-Gäste in den großen Städten bezweifelt werden.

Frau Merkel wäre nicht Frau Merkel, wenn sie in der Corona-Krise nicht auch Ansatzpunkte für die Weiterführung ihrer verhängnisvollen EU-Zentral-Staatspolitik und für ihre vom Paradigma des Klimawandels fehlgeleitete Industrie-und Wirtschaftspolitik gesehen hätte. So fehlt bei der Austeilung von Hilfsgeldern an die von der Pandemie besonders hart getroffenen Wirtschaftsbereiche und an andere Sektoren bezeichnenderweise nicht die Förderung von E-Auto-Mobilität. Für die EU gibt es weitere Zusagen für den inneren EU- Pandemie-Ausgleich und für milliardenschwere grüne Großprojekte.

Merkel ist es mit Hilfe der staatlichen Medien, der Regierung und der Parteien (Ausnahme: AfD) gelungen, sich aus ihrem Tief der Zustimmung zu erholen und neue Anerkennung als Corona-Managerin bei den Bürgern und im Ausland zu generieren. Eine Pandemie birgt auch Chancen.

Merkels Konzentration, ja Fixierung auf die Fortführung der Islam-Invasion bleibt trotz der Corona-Krise bestehen. Dieser geradezu krankhafte Wahn der Alles oder Nichts- Haltung in Fragen der Islamisierung überlagert ihre gesamte Politik und hat verhindert, Aufgaben frühzeitig zu sehen und aufzugreifen, die dem deutschen Lande und seinen Bürgern statt grün-bunt- linken Utopien eine gute Zukunft sichern.

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