“Wenn es das Interesse der Regierung ist, dass Reformen rechtzeitig durchgeführt werden, dann ist es das Interesse des Volkes, dass sie gemäßigt bleiben. Denn eine gemäßigte Reform ist dauerhaft und schließt ein Prinzip des Wachstums ein. Wann immer wir verbessern, sollten wir Raum für weitere Verbesserungen lassen. Wir sollten uns umblicken und prüfen, um festzustellen, was wir bewirkt haben. Dann könnten wir mit Zuversicht fortfahren, weil wir es mit Klugheit tun. Bei überhasteten Reformen dagegen, bei dem, was man mit mehr Eifer als Überlegung “ganze Arbeit” nennt, ist alles meist so unausgereift, schroff und unverdaut, so sehr mit Unüberlegtheit und Ungerechtigkeit vermischt…,dass die gleichen Leute, die eben noch die größten Eiferer waren, bald abscheulich finden, was sie angerichtet haben.” (Edmund Burke)

Gibt es irgendeine Reform der letzten Regierungen, die nicht “ganze Arbeit” genannt werden könnte? Die Corona-Bekämpfung wird eine neue Stufe erklimmen: “totale Arbeit”!

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