Vorbemerkung

Die Abgrenzung und die Bildung eines Territoriums zählen zu den Verhaltensweisen, die Tieren und Menschen gemeinsam sind: Damit werden der Gruppe bzw. der Gemeinschaft die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu erhalten und den Nachwuchs zu schützen. Gerade für die neu Geborenen ist die Entwicklung zur Selbständigkeit –die Individuation- von einer sicheren Umgebung abhängig, die die Ausbildung eines „festen Kerns“ an erhaltenden Verhaltensweisen allererst ermöglicht. Wird diese Entwicklung zu früh unterbrochen, sind Selbsterhaltung und Fortpflanzung in Gefahr und die Zerstörung der Gemeinschaft droht. Diese durch Millionen von Jahren eingeprägten biologischen Verhaltensweisen dürften durch politische Entscheidungsträger kaum ausgelöscht werden können. Ihre soziale Missachtung hätte wohl desaströse Folgen. Warum also wird die Offene Gesellschaft propagiert?

Popper und die Offene Gesellschaft

Der Begriff der Offenen Gesellschaft wurde durch Karl Popper (1902-1994) bekannt, der 1945 ein Buch mit dem Titel „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ veröffentlichte. Es ist ein polemisches Werk, das sich vor allem gegen den Totalitarismus der NS-Zeit richtet und sich für einen Liberalismus und einem freien Spiel der Kräfte ausspricht. In der Freisetzung der kritischen Fähigkeiten des Menschen und der persönlichen Entscheidung sieht Popper die Vorzüge der Offenheit. Der Übergang von der geschlossenen, keine freie Entfaltung des individuellen Willens zulassenden und kollektivistisch geprägten Gesellschaft zu ihrer offenen Form ist für Popper die entscheidende Revolution in der Geschichte der Menschheit. Seit Popper gilt der Begriff der Offenen Gesellschaft als antitotalitäres Bekenntnis und als Zustimmung zur gesellschaftlichen Entwicklung westlich-amerikanischer Prägung.

In seiner Frontstellung gegen alle Spielarten des Totalitarismus kann man die Poppersche Apologie des Kapitalismus grundsätzlich gutheißen.

Soros und die Offene Gesellschaft

Der von Popper frühzeitig beeinflusste und durch Börsen-Spekulationen zum Milliardär gewordene Georg Soros okkupiert als Markenzeichen für seine verschiedenen Stiftungen den Begriff der Offenen Gesellschaft (Open Society). Als erfolgreicher Spekulant teilt er selbstverständlich das grundlegende Bekenntnis zur freien Wirtschaft. Doch sein vorrangiges Ziel besteht darin, den Kapitalismus auf eine neue Stufe zu heben: auf eine global ausgerichtete politische Ordnung und Dominanz der großen Player.  

Der als „Philanthrop“ Auftretende verfolgt handfeste Interessen: Demokratie, Parteien, Nationalstaaten und ein Europa der Vaterländer sind von gestern und Ausdruck einer veralteten Wirtschaft. Dagegen ist die zentralisierte und mit Kadern und Funktionären bestückte EU mit ihrer Politik der Invasion billiger Arbeitskräfte und der Islamisierung Europas der angemessene Ausdruck der neuen Interessen des großen Kapitals und damit einer neuen Stufe der Offenen Gesellschaft.

Bei Soros wird die Offene Gesellschaft in einer Weise funktionalisiert, der man nicht zustimmen kann. Sie ist letztlich eine undemokratische und totalitäre, ausschließlich zum Vorteil der global agierenden Wirtschaftskräfte eingerichtete Zwangsgesellschaft.

Realität der Offenen Soros-Gesellschaft  

In den letzten Jahren und Monaten gab es viele Krawalle, Ausschreitungen, Tumulte und Unruhen u. a. in Köln, Hamburg, Berlin, Leipzig, Stuttgart, Dresden und anderswo. Wer die brennenden Autos, die eingeschlagenen Scheiben, die Raubzüge durch die Straßen, Stadtviertel und No-Go Areas und die Untaten gesehen hat, wird sehr nachdenklich.

Er fragt sich, ob es richtig sein kann, von einer offenen Gesellschaft zu sprechen, wenn solche Gewalt auf den Straßen und Plätzen ausgeübt wird, sich also keiner seines Lebens sicher ist. Die Beteiligung vieler unserer islamischen Gäste an dieser Art von gewaltsamen Ausschreitungen lässt außerdem die Frage aufkommen, warum sich -offiziell- der Hilfe Bedürftige auf diese Weise gegenüber ihren Helfern verhalten. Hier geht es doch offensichtlich nicht um Fragen der Hilfe und der internationalen Solidarität, sondern um die Erprobung, wieweit man gehen kann und wer die Macht im Lande hat.

Es gibt schließlich ja auch keine von jedem akzeptierten Ordnungskräfte mehr. Die Antifa-Organisationen haben den nie ausgesprochenen staatlichen Auftrag, jede Art von demokratischer Opposition mit dem Rechtshammer zu behandeln und Schrecken zu verbreiten. Die Polizisten werden, wenn sie einmal für das Recht und die Ordnung eintreten und jeden Bürger schützen wollen, schnell unter Generalverdacht gestellt und selbst mit dem rechten Totschlagargument behandelt. Politiker und Funktionäre stehen für solche Denunziation nicht nur in der ehemaligen Mauer-Partei Schlange.

In der Sackgasse

Wer hat aus Deutschland ein unsicheres Land gemacht? Wer trägt die Verantwortung für diese in kürzester Zeit eingetretene Verwandlung unserer freien und offenen Lebensweise in ein vorsichtiges Verhalten und in ein stets fluchtbereites Wesen?

2015 ist das Umschlagen in eine unumkehrbare (?) Zukunft eingeleitet worden. Die Kanzlerin wollte mit diesem Menschenhandel die Vereinigung Deutschlands zurückdrehen und den Bürgern des Landes eine global-bunten Zukunft im Sinne der Weltrevolution und der Wirtschaft billige Arbeitskräfte geben. Sie hat die Bundeswehr zu einer sozialen Hilfstruppe degradiert und damit unsere Nation der Schutzlosigkeit preisgegeben. Die öffentlichen Ordnungskräfte stehen Verbrechen, Mord und Totschlag hilflos gegenüber.

Ist mir doch egal- so denken mit der Kanzlerin die grünen Marsmenschen, die Unfreien Demokraten, die Sozialkomiker, die Mauer-Freunde, die CSU-Rosstäuscher, die Unchristlich Totalitären und die gesamte Schar der Speichellecker. Alle freuen sich über den von ihnen gemeinsam produzierten Abbau des Nationalstaates und der damit verbundenen Unsicherheit. Für eine neue Gesellschaft muss die alte zerstört werden.

Die Merkel-Kanzlerschaft beweist es: Die herrschenden Parteien und gesellschaftlichen Eliten sind Anhänger einer neuen global-kapitalistisch ausgerichteten Ordnung. Das praktizierte EU-Modell der Technokraten ist nur ein Zeichen davon, ein weiteres wäre die fortgesetzte Abschaffung der Souveränität des deutschen Volkes, ein drittes die weitergeführte und undemokratische Invasionspolitik. Auch die Ausnutzung der Corona-Krise zur Umsetzung von keineswegs demokratisch diskutierten Milliarden-Projekten und zur voreiligen Aushebung von Grundrechten gehört dazu. Ferner dürfen wir auch nicht die zunehmend radikaler werdende Bevormundung und Propaganda durch die gleichgeschalteten Massen-Medien vergessen.

Wenn also die Errichtung einer neuen politischen Ordnung des globalen Kapitalismus das Ziel der politischen Bemühungen der Kanzlerin ist, werden ihre fortwährenden Anstrengungen verständlich, die nationale Symbolik und das Nationalgefühl in Deutschland zu unterminieren:

  • Das Verhindern des Wehens der Deutschland-Fahne durch Entreißen aus der Hand von Gröhe und durch einen demonstrativen Wegwurf (2013)
  • Die vom Merkel-DFB eingeleitete Umbenennung der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur “Die Mannschaft” (2015)

Wenn diese und andere Symbole des Zusammenhaltes ausgelöscht sind, bleibt das selbstzerstörerische Gegeneinander oder Krieg aller gegen alle.

Die bisher von Merkel verfolgte Politik sieht fast so aus, als hätte sie Soros mit seiner Lüge von der Offenen Gesellschaft bestellt.

Kategorien: Demokratie