Ich weiß nicht, ob es einem Frevel gleichkommt, diese Frage zu stellen und nach Antworten zu suchen. Doch das Leben geht weiter, und jede Herausforderung wie das Coronavirus kann Erkenntnisse fördern und uns ein Stück vorwärtsbringen.

Das ganze Ausmaß der seit 2015 forcierten grün-bunt-linken Wahnsinnspolitik wird in seinem Elend des Mangels an Vernunft, an Realismus, an Folgenabschätzung und an Verantwortung durch das global flottierende, keine Grenzen beachtende und jedes Leben bedrohende Virus deutlich.

Das Virus wirft uns auf die Frage nach der conditio humana zurück. Gibt es Grundausstattungen des menschlichen Daseins, die wir nicht übersehen dürfen, wenn wir als Menschen human leben wollen? Gibt es Gegebenheiten und Grenzen, und sind diese Fundamente eine sinnvolle und schützende Einrichtung der menschlichen Entwicklung?

Grenzenlosigkeit, Aufgabe des Nationalstaates und blinder Globalismus können in einer durch Konkurrenz, Austausch und Handel geprägten Welt keine Heilrezepte und schon gar nicht die unmittelbare und für unsere Lebenszeit erreichbare Zukunft sein.

Gerade der konkurrierende Globalismus des Handels, der Wissenschaft, der Technik und der Politik verlangt nach Häfen und Lebensräumen, in denen Sicherheit, Schutz und Regeneration und Freiheit für jedermann vorhanden sind. Wer keinen festen Stand hat, ist leicht haltlos, hat nichts zu verlieren und spielt Vabanque.

Es ist nicht weiter gefährlich, die Welt als ein weißes Blatt Papier zu betrachten, auf dem alles Wünschenswerte und jede Utopie aufgeschrieben, auf dem nach Belieben radiert und wieder radiert werden kann, um neue Wirklichkeiten zu imaginieren. Aber es ist verteufelt dumm und kommt einem Harakiri gleich, diese Entwürfe als Handlungsmaxime zu betrachten und die Politik danach auszurichten.

Wenn man in Deutschland die Geschichte auf 1933-1945 verkürzt, allenfalls noch die Zeit von 1789 bis heute in grober Erinnerung hat, dann bleiben entscheidende Jahrhunderte kultureller und sozialer Entwicklung unterbelichtet und die Reflexion auf Erfahrungen und Entwicklungen in den weiten Formen des Raumes und den Unendlichkeiten der Zeit wird arg verkürzt. Die NS-Zeit wird zum einzigen und einfachen Schulmeister der Nation. Fehlt sogar diese kastrierte Geschichtsauffassung, dann sind eben das politische Wurschteln und eine „Wir schaffen das“- Politik möglich! Auch dumm-dreiste Politik hat halt gewisse Voraussetzungen und Bedingungen.

Selbsterhaltung und alte Prioritäten

Wenn es um die Selbsterhaltung der Menschen geht, wird die Reihenfolge der Prioritäten geändert: Das Existentielle und Notwendige nimmt die ersten Ränge ein und verdrängt nachgeordnete und überflüssige Themen:

Wer will noch offene und unkontrollierte Grenzen, wenn diese Möglichkeiten zur Todesgefahr für jeden beitragen können und nicht mehr durch Medien und Politik als unvermeidliche Rettungspolitik verkauft werden können?

Wer sprich noch vom „tödlichen“ Klimawandel, wenn die Todesgefahr real wird und kein Instrument reiner Publicity ist?

Wer sieht noch die Dringlichkeit des Kampfes gegen die Nazis, wenn diese Gefahr nur als Kampfmittel gegen eine konkurrierende Partei eingesetzt wird?

Wer will noch über Gender-Fragen und anderen Sex-Schabernack hören, wenn das Virus umherschwirrt?

Das Virus hat das Verdienst, die Kehrtwende und das Umdenken zu beschleunigen. Eine Warnung vor dem Weitermachen!

Selbsterhaltung und neue Prioritäten

Wir brauchen eine Politik, die unsere Grenzen zum Nutzen der Bürger bewacht und kontrolliert! Dazu zählt auch der Schutz vor Krankheiten und Epidemien und vor anderen Gefährdungen an Leib und Leben!

Wir brauchen eine Politik, die die innere Sicherheit und freiheitliche Lebensweise aller Bürger wiederherstellt und die bei uns lebenden Juden nicht absichtsvoll in Gefahr bringt!

Wir brauchen eine Politik, die unseren Gepflogenheiten und kulturellen Eigenarten entspricht und der kulturellen Enteignung durch Islamisierung unseres Landes ein Ende setzt!

Wir brauchen eine Politik, in dem die existentiell notwendigen Güter in eigener Produktion und Verantwortung hergestellt werden! Ernährung, Medizin und Sicherheit brauchen nationale Absicherung!

Wir brauchen eine Politik, die den wirtschaftlichen Standort Deutschland ausbaut, funktionierende Technologien beibehält und sie nicht auf der Grundlage grüner Lobby-Arbeit und unseriöser Angaben und Versprechungen zerstört!

Wir brauchen eine Politik, die die Kooperation aller Staaten in Europa fördert, ohne deren Selbständigkeit zu beeinträchtigen und ohne irgendeine Art der Bevormundung und von demokratischer Minimierung auszuüben!

Wir brauchen eine Politik, die sich bewusst ist, dass globales Denken und Handeln einer demokratischen Einhegung durch nationale Staaten bedürfen, um kein Werkzeug einer neuen totalitären Macht-Elite werden zu können.