Wie die Verfolgung wirkt habe ich am eigenen Leibe erfahren dürfen: In der Nähe der Stadt Flensburg hatte ich eine Veranstaltung der AfD mit Frau von Storch besucht. Schon auf dem Wege zum Veranstaltungsort wurde ich von vermummten Gestalten umringt und bedrängt. Erst das couragierte Eintreten meiner Frau bei der seelenruhig zuschauenden Polizei verhinderte Schlimmeres. Auf Aufforderung und im Angesicht der Gewaltausübung wurde die Polizei dann endlich tätig. Unter den zahlreichen Antifa-Förderern und Stegner-Freunden waren der immer so bürgerlich verkleidete Habeck und die jetzige Oberbürgermeisterin von Flensburg. Meine Anzeige erbrachte natürlich kein Ergebnis, da man die Vermummten eben nicht entmummen konnte. Aber: Der gesamte Vorfall und die zahlreichen und trotz Anwesenheit der Polizei militant auftretenden Faschisten der Antifa haben mich stark verängstigt und verunsichert. Heute überlege ich mir immer, ob und wie ich mich ernsthaft schützen kann, wenn ich mein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehme. Die Verinnerlichung der Angst vor leiblicher Verletzung geht einher mit Vermeidung jeder politischen Öffentlichkeit. In dieser Wirkung besteht der Nutzen der bezahlten Stoßtrupps der Merkelkratur. Androhung von Gewalt ist ein kaum zu unter-schätzendes Potential der politischen Disziplinierung. Eine Demokratie, die solche Gewaltandrohung einsetzt, erhält berechtigt Anführungsstriche.

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