Kann die Politik der islamischen Massen-Migration als ein großes soziales Experiment gewertet werden?

Experimente geben sich Rechenschaft über die Ausgangsbedingungen und die möglichen direkten und indirekten Folgen für die Beteiligten. Außerdem stellen sich die beteiligten Forscher die Frage nach der Notwendigkeit gerade dieser Versuchsanordnung und suchen nach Alternativen dazu. Die Forscher halten nach einer sorgfältigen Entscheidung die externen und internen Bedingungen des Experimentes unter Kontrolle und können es in der Regel abbrechen, wenn es aus dem Ruder läuft. Außerdem haben sich die Forscher mehrere Jahre lang auch mit vergleichbaren Versuchen in der Wissenschaftsgeschichte vertraut gemacht und deren Verläufe und Folgen studiert.

Dann wäre es für jede Forschungsgruppe notwendig gewesen, die Kosten der einzelnen Positionen ihres Experimentes zu berechnen und deren zeitliche Dauer zu benennen. Wäre dieses Vorgehen bei unserem „Experiment“ annähernd durchgeführt worden, dann hätte jeder einigermaßen mit Vernunft ausgestattete Kostenträger spätestens nach einer dem Antrag noch beizufügenden Kosten-Nutzen-Analyse seine Zustimmung verweigert.

Hinzu kommt noch, dass Experimente am lebenden Menschen einer besonderen ethischen Prüfung unterliegen, deren Grundlage die einschlägigen Gesetze und rechtlichen Gegebenheiten sind. Jeder Ethik-Rat, der kein Alibi-Selbstverständnis hat, hätte das vernunftwidrige und abenteuerliche und unbezahlbare Experiment zurückgewiesen. Inhumane Projekte kann kein verantwortlich arbeitender Ethik-Rat einfach durchwinken, ohne  sich strafbar zu machen.- Viele soziale Groß-Projekte dieser Art  wurden und werden vor allem aus moralischen und humanen Gründen gemacht. Humanität und Moral sind die Gründe, die in der Regel angeführt werden, wenn das Gegenteil praktiziert wird!

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