In einem Interview mit der Online-Plattform „Tichys Einblick“ erklärte Meuthen: „Jeder weiß, dass der Flügel und dessen maßgebliche Exponenten uns ganz massiv Wählerstimmen im bürgerlichen Lager kosten.“ Insgesamt ließen sich bei einer Teilung in zwei Parteien wohl mehr und nicht etwa weniger Wähler erreichen als in der „derzeitigen, wenn man einmal ehrlich ist, permanent konfliktträchtigen Konstellation“. Währenddessen beschwören sein Co-Chef Chrupalla und die Fraktionschefs Weidel und Gauland die Einheit der Partei. Mal sehen, wann es zum Showdown kommt. (So berichtet der Tagesspiegel am 2.4. 2020 über ein Interview von AfD-Chef Jörg Meuthen mit “Tichys Einblick”)

Es gibt viele Mitglieder, die vor allem aus einem Grund der AfD beigetreten sind:

Sie waren es leid, sich von der Regierung, den Parteien, den Medien und der sogenannten Mehrheitsgesellschaft vorschreiben zu lassen, was sie denken sollen und wie sie zu sprechen haben, wenn es um das eigene Leben, die eigenen Interessen und unser Land und Europa geht.

Freiheit beginnt im Kopf, will aber an die frische Luft, dort sich tummeln und Wurzeln schlagen. Die Gedanken mögen immer frei sein, aber das reicht nicht. Die Einsichten wollen sich auch verwirklichen und lebendig werden. Wenn Überlegungen nur im Kopf leben, verdorren sie, werden krumm und klein und wachsen nicht. Das gilt noch mehr für den Träger des Gehirns!

Was lag für den Freiheitsfreund näher als der Wunsch, sich mit ähnlich oder gleich Gesinnten zu verbinden, um sich gegen die Tendenz der Bevormundung, der Zensur und des Maulkorbs zu wehren und der Gesellschaft die freiheitliche, soziale und patriotische Dimension zurückzuerobern. AfD wirkt freiheitlich, heißt die Losung!

In der AfD findet der Freiheitsfreund eine Partei, in der offene Diskussionen, kontroverse Meinungen, ein herber Austausch unterschiedlicher Ansichten, selbst ein kleiner Monolog oder eine angenehme Unterredung zensurfrei stattfinden können. Jeder weiß, dass er die Wahrheit nicht gepachtet hat und zur Wahrheitsfindung und Meinungsbildung viele Meinungen und Ansichten gehört werden müssen.

Die große Führerin hatte in ihrer Ausbildungszeit in der DDR die Antifa-Schulung mitgemacht und wusste um die Effektivität dieser Waffe des sozialen Todes. Warum sollte der anti-faschistische Kampf nicht auch gegen die AfD diese Funktion erfüllen können? Wenn die AfD eine Nazi-Partei wäre, wäre der Konkurrent um die Macht für immer erledigt!


Ein widerliches Unterfangen und jeder Demokratie unwürdig! Der Verfassungsschutz wird in Position gebracht, eine willige Figur ausgesucht und schon geht die Jagd auf Nazis los! Der Verfassungsschützer schützt nicht die Verfassung, sondern das Regime der Merkel-Parteien.


Die Hetzjagd beginnt und alle, alle sind dabei: von A bis Z.


Was tut die Führung der AfD? Sie larviert zwischen Anpassung und Aussitzen. Sie erklärt nicht, dass die AfD keinesfalls bereit sei, dieser skrupellosen Antifa-Taktik auf den Leim zu gehen! Statt sich vor jedes Mitglied schützend zu stellen, macht sie dieses Spiel mit.

Es häufen sich Ausschlussverfahren. Langsam wird die Politik der Antifa in die Partei implementiert und die Suche nach den Nazis in der Partei wird salonfähig. In Schleswig-Flensburg gab es früher auch solche Machenschaften. Ich weiß, wovon ich rede.

Die Riege der Partei-Saubermänner kämpft um die Macht innerhalb der Partei und bedient sich dabei der Ferkelei oder Hinterhältigkeit. Wenn Meuthen und Mitläufer glauben, dass sie damit Erfolg haben werden, unterschätzen sie fatal den Charakter der AfD, der nicht in Professoren-Zimmern, sondern eher bei den Wählern de AfD in dem erfolgreichen Thüringen zu finden ist- da mag mancher Professor darunter sein!

Aber auch dieser Kelch wird an den wachsamen Freiheitsfreunden der AfD vorbeigehen und den Weg in eine freiheitliche Zukunft mit mutigen Frauen und Männern an der Spitze nicht aufhalten können. Jedes Mitglied muss sich bei anstehenden Wahlen auf allen Ebenen fragen, wofür der Kandidat steht- für die freiheitliche, soziale und patriotische Seite der AfD oder für die Mitnahme einer einbringenden Position!

Bundessprecher Jörg Meuthenso der Bundesvorstand der AfD in einem Rundbrief vom 6.4.2020 an die Mitglieder-

  • hat eingeräumt, mit seinem Interview in ‚Tichys Einblick‘ einen großen Fehler begangen zu haben,
  • erklärt, die Diskussion nicht weiter zu führen,
  • bekennt sich zur Geschlossenheit der AfD als einheitlicher Partei und
  • bekräftigt, ausschließlich in diesem Sinne gemeinsam vorzugehen.

Der Bundesvorstand begrüßt diese Klarstellung, bejaht die Einheit der Partei und spricht sich gegen jegliche Bestrebung aus, diese zu gefährden.“

Kategorien: AfD-Opposition

3 Kommentare

Mitte der Gesellschaft: Merkel und Meuthen | Deutschland auf Titanic-Kurs · 29. Mai 2020 um 18:39

[…] Meuthen, Antifa-Ferkelei und die Partei der Freiheit […]

AfD: Appeasement oder Opposition? | Deutschland auf Titanic-Kurs · 25. Juni 2020 um 12:41

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AfD, Freiheit, Verfassung | Deutschland auf Titanic-Kurs · 26. Juni 2020 um 10:30

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