Der oberste Richter Voßkuhle gehört zu der Schar der von Merkel persönlich handverlesenen Förderer ihrer Un-Politik. Sicherlich weiß der versierte Rechtsexperte noch heute nicht, warum er ausgewählt wurde. Ich will es beantworten: Es musste ein Jurist her, der bedingungslose politische Gefolgschaft zeigt und der den entsprechenden Vorrat an Opportunismus besitzt. Außerdem musste er die Politik der höheren Moral in jedem Fall über die Frage ihrer Rechtmäßigkeit stellen. Er musste das GG, wie man einmal gesagt hatte, nicht immer mit sich herumschleppen, sondern – wenn nötig-neues Recht schaffen oder Unrecht in Recht verwandeln können. Dieses Anforderungsprofil – sieht man von kleineren Juncker- Schwächen ab- erfüllte der juristische Oberpriester auf den I-Punkt. Bei der Grenzöffnung für die islamischen Invasoren wusste der Verfassungsrichter gleich eine Lösung. Die Maßnahme der Führerin wurde als legale und legitime Selbstermächtigung in einer humanen Notsituation gerechtfertigt. Damit war die Lösung für alle folgenden Rechtsprobleme gefunden: Die Masseninvasion wurde zum obersten staatlichen Handlungsziel erklärt und alle dem entsprechenden Handlungen waren gesetzeskonform. Der Migration-Maßnahme-Staat war von nun ab als Ausnahme- und Sonderrecht ins Leben gerufen und hat das normale Gesetzeswerk des GG überlagert und ausgehebelt. Maßnahmen der Führerin waren immer gesetzestreu und der Rechtsprechung enthoben. Was will man als Zerstörerin des Rechts-und Sozialstaates mehr vom obersten Rechtshüter erwarten als solchen Doppelstaat. Wer nun Voßkuhle mit Freisler vergleichen will, sollte den Zeitgeist nicht zu gering veranschlagen. Voßkuhle würde nie so schreien und den Angeklagten vor versammelter Gesellschaft zusammenstauchen. Auch würde er nie eine Gefolgschaft in aller Öffentlichkeit zugestehen und damit seine Reputation – falls es solche gibt- in Gefahr bringen. Auch würde er nie öffentlich die Einschleusung von Judenhassern rechtfertigen und begrüßen. Wir erkennen, die NS-Juristen waren fürchterlich, die heutigen Juristen sind menschlich.

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