Die Kanzlerin lässt alle Masken fallen und geht dazu über, sich schamlos und in bester totalitärer Diktion als Führerin der deutschen Nation aufzuführen. Es kommt zusammen, was einen Zusammenhang hat: die Zeit der NSDAP und die Zeit der SED. Totalitäres Denken und Handeln sind das Fundament.

In der Vergangenheit gab es schon klare und eindeutige Bekenntnisse zur Überbietung des Grundgesetzes durch willkürliches und rechtsverletzendes Handeln. Jetzt kommt mit der Ankündigung der Führerin, dass sie nicht die Absicht habe, Grundrechte zu entziehen, die innere Haltung zum Bezug der Politik auf das Recht zum öffentlichen Ausdruck. Es gibt einen solchen substantiellen Bezug für diese Frau gar nicht, wenn sie so tut, als ob sie über die Grundrechte freie und persönliche Verfügungsgewalt hätte.

In der politischen Praxis und mit dem Rückhalt der Masse gleichdenkender Politiker in ihren Kartell-Parteien mag Unrecht als Recht erscheinen und durchgesetzt werden können, aber deshalb geht diese Rechnung doch nicht auf. Erfolg bedeutet nicht Richtigkeit und beileibe nicht Rechtmäßigkeit.

Kommen wir zu der Absichtserklärung zurück:

Sie zeugt von einer Hybris und von einer Egomanie – beide Symptome einer krankhaften Persönlichkeit. Offensichtlich glaubt Merkel daran, dass sie als Führerin das geltende Recht einfach außer Kraft setzen und durch persönliche Entscheidung neues Recht schaffen kann. Wir kennen bereits zur Genüge die zerstörerischen Folgen solcher Anwandlungen aus unserer Geschichte!

Ja- wir schaffen das! Auch diese Behauptung vereinnahmt ohne jede Anhörung, Diskussion und Zustimmung jeden Bürger und setzt persönliche Ansicht mit informierter Zustimmung gleich. Diese persönliche Überheblichkeit mündet einzig und allein in Bevormundung und Haftung aller Bürger.

Wenn diese Frau Kanzlerin vormals erklärt hat, dass es nicht mehr ihr Volk sei, wenn es andere Meinung sei und ihr nicht folge, meinte sie es mit dieser Ineinssetzung ernst.

Wird die Hilfe-Moral für Grenzgänger politisch eingefordert, bleibt sie doch merkwürdig ungleich auf die Menschen verteilt. Die Breitscheidplatz-Opfer mussten gut 2 Jahre auf eine offizielle Trauerfeier warten. Hier zeigt sich der Zweckcharakter der vorgetäuschten Moral und Hilfe und die Wirklichkeit der regierenden Amoralität sehr deutlich. Eine solche Aufspaltung des Handelns verlässt jede Form der Humanität.

Lassen wir die Frage offen, ob eine zu lange Zeit des Regierens zu Fehlentwicklungen in der Persönlichkeit führt oder ob die demokratische Haltung von Anfang an nicht ausgeprägt war, so bleibt als Fazit, dass die Freiheit und Demokratie mit einer solchen Führerin wirklich nicht gedeihen kann.

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