Ja, wer hätte das gedacht! Kindermissbrauch hat es leider auch in der Vergangenheit gegeben. Doch das Ausmaß, das jetzt in NRW aufgedeckt wurde, übersteigt jede Vorstellung: 30.000 Verdächtige, tausende Nutzer und bisher 44 Kinder, die aus den Klauen der Pädophilen noch gerettet werden konnten. – Es soll übrigens Frauen aus fremden Ländern geben, die Kinder gebären, um sie an die Pädophilen-Ringe zu verkaufen oder zu vermieten.

Eine neue Stufe der Enthemmung hat unsere multi -“kulturelle” Gesellschaft erreicht. Es gibt mittlerweile eine pädophile Massenbewegung. Wie ist deren Entstehung zu erklären? Gibt es überhaupt Erklärungen?

Es waren die Grünen, die immer wieder Versuche starteten, den Sex mit Kindern zu verharmlosen und gutzuheißen. Es sind die Ersten gewesen, die auch dieses bisher für uns alle geltende Tabu öffentlich brechen wollten.

Die Missbrauchsskandale in der Odenwaldschule oder in den Kirchen wurden auch nicht dafür genutzt, der Frage nachzugehen, ob die Pädophilie nicht schon längst zu einem die Kirchen überschreitenden gesellschaftlichen Krebsgeschwür geworden ist.

Vorfälle gab es in letzter Zeit auch im Bundestag. Sie wurden verniedlicht und klein geredet. Jedenfalls wurden die Anzeichen nicht so ernst genommen, dass man sie bundesweit ausgewertet hätte.

Es ist kein weiter Schritt zu der Überlegung, dass in den letzten Jahren in allen Bereichen unserer Gesellschaft eine Beschleunigung und Intensivierung einer sexuellen Entgrenzung stattgefunden hat.

In den Kindergärten und Schulen wird der Frage nach dem Lustgewinn und seinen Techniken große Aufmerksamkeit gewidmet. Was früher selbständige und freiwillige Entdeckung war, ist heute Gegenstand der frühkindlichen Erziehung und des schulischen Unterrichtes und erhält den Charakter einer Pflicht. Die Inhalte dieser sexuellen Indoktrination werden immer radikaler und extremer. Alles, was Sex heißt, ist Normalität.

Der Auflösung der Familien wird nicht entgegengearbeitet: Ein neues Kindergesetz soll ins Grundgesetz, damit die elterliche Erziehung leichter verstaatlicht werden kann. Gleichgeschlechtliche Partner werden ermuntert, auch Kinder aufzunehmen oder künstlich zu erzeugen.

Der Gender-Wahnsinn spielt dabei auch eine Rolle. Seine Tolerierung jedes sexuellen Wahnsinns, seine extreme Auflösung der Rollen von Mann und Frau und der Propagierung von wählbaren und austauschbaren Geschlechter-Rollen wird ja mehr gefördert als jede Art von sexueller Vernunft.

Solche sexuelle Programmatik, die durch staatliche Förderung ihre Weihe erhält und allgegenwärtig ist, hat Auswirkungen: Es sind nicht nur die Kinder selbst, die sexuell programmiert werden, sondern es sind auch die Eltern und Erzieher, die mit den neuen Lehren leben müssen.

Alle auf die Sexualität bezogenen Tabus geraten ins Wanken und werden preisgegeben. Das bisher Selbstverständliche wird bedenkenlos destruiert, ohne eine Form der sexuellen Begrenzung und Tabuisierung anbieten zu können. Gab es früher noch einen gewissen Halt durch eine Normierung des Handelns durch eine soziale Gemeinsamkeit, so fällt auch dieser Schutz mit der Entgrenzung des Landes und seiner Politiker weg

Kategorien: Kinder und Familie

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