Sicherlich gehört Karl Lagerfeld zu den wenigen Deutschen, die schon zu Lebzeiten einen internationalen Glanz ausgestrahlt haben und aufgrund einer bewundernswerten Lebensleistung weltweite Anerkennung finden konnten. Die Medien schreiben und schreiben, berichten und berichten, zeigen Filme und Interviews. Nun sitze ich selten vor dem Kasten und lese auch nicht die leider tonangebenden Blätter. Doch zur Vorsicht möchte ich daran erinnern, wie klar und mutig, sich der große Karl zur Masseninvasion der Islamisten geäußert hat:

Er hat geschichtlich gedacht und den wunden Punkt der Willkommenspolitik unserer politischen Eliten benannt, die ihrer Führerin und Förderin wie immer gehorsam folgten: Er fand es keineswegs verständlich, wenn nach dem Holocaust und der Nazi-Zeit bewusst und mit Absicht militante Antisemiten zu Millionen in das mit jüdischen Opfern kontaminierte Deutschland geholt wurden und werden. Die Politik der Vergangenheitsbewältigung durch Gedenktage und offizielle termingerechte Reden und der staatliche Antifaschismus hatten für Lagerfeld ihren Show-Charakter und ihre Verlogenheit offenbart. Während alle Politiker und NS-Aufarbeiter zu lange fein und feige schwiegen und bis heute schweigen, ergriff Lagerfeld das Wort, um die Ehre der Ermordeten nicht ganz im Rausch des Willkommens untergehen zu lassen, auf die Gefährdung der hier schon länger lebenden Juden hinzuweisen und die Ehrlosigkeit unserer Eliten zu entlarven.

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