Von unseren Funktionären der Macht, die sich über beinahe alle Parteien zu einem Kartell zusammengefunden haben, wird eine Politik der Grenzenlosigkeit und der Schaffung eines neuen Europas, eine Politik der humanitären Massenrettung, der Menschenrechte und eines unermüdlicher Kampfes gegen Rassismus proklamiert. Dieses anspruchsvolle und jeder guten Gesinnung entsprechende Programm dient vor allem dazu, mit Moral Politik zu machen, um die Frage nach den Interessen- dem cui bono- erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die Frage, wem diese Moralpolitik Nutzen bringt und wem Schaden, wird bewusst ausgeblendet. Der Bürger wird hinters Licht geführt und bestenfalls für halbdumm oder halbklug gehalten.

Die Strategen in den politischen Machtzentralen haben sich eine umfassende Kampagne der Desinformation einfallen lassen, die auf allen Kanälen der Gesellschaft umgesetzt wird: Verbände, Gewerkschaften, Industrie, Wirtschaft, Handel, Kirchen, karitative und soziale Wohlfahrtsorganisationen, Kindergärten und Schulen, Bildung und Wissenschaft, Sport und Vereine, alle Medien (Radio, Fernsehen, Zeitungen, Buch, Web) spielen bis auf winzige Ausnahmen mit. Fast hätte ich die zumeist aus ominösen Quellen finanzierten NGOs vergessen, die auf dem Feld der Propaganda und Halbwahrheiten eine schlimme Rolle spielen.

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Dieses Politprogramm wird mit den hochentwickelten Wissenschaften der Meinungs-und Denksteuerung entworfen, abgestimmt und umgesetzt und den Konsumenten eingeimpft. Kinder, Jugend, Junge, Ältere und Alte- alle werden einer für sie konzipierten Indoktrination ausgesetzt. Gegen diese Gesinnungsmaschinerie ist kaum ein Kraut gewachsen. Wenn es einmal wider Erwarten doch aus dem Boden herauskommt, wird es sofort mit dem Nazi-Gift eingespritzt und moralisch vernichtet. Abweichende Personen werden beruflich oder sonst wie kaltgestellt, passive Institutionen aus dem Geschäftsverkehr und der Zuwendungsliste gestrichen.

Aber unsere Nomenklatura arbeitet nicht allein für ihre eigenen verständlichen Interessen des Machterhalts, des Prestiges und des Einkommens, sondern in der Hauptsache für Fremd-Interessen. Alle Unternehmen mit weltweitem Wirkungskreis drängen mit aller ihrer Macht dazu, die Grundlagen ihres Handelns zu verbessern: Keine Grenzen und keine Staaten sollen ihnen zukünftig im Wege sein. Größere und einheitlich organisierte Räume sind für den Waren- und Finanzverkehr, für die Beschaffung von Arbeitskräften, für die Vermeidung der Abgabenlast und für die Kontrolle der Politik vorteilhaft. Ein zentraler Staat der EU ist aus diesem Blickwinkel ein notwendiger Schritt in eine für die globalen Player bessere Zukunft.

Was aber hat der Bürger Deutschlands davon? Kommen seine Interessen mit dem Modell eines EU-Einheitsstaates überein? Der deutsche Staat ist freiheitlich, demokratisch, sozial und rechtlich ausgerichtet und gibt seinen Bürgern fast schon sieben Jahrzehnte die Möglichkeit, sein Leben und das seiner Familie frei zu gestalten. Wer den Boden unter seinen Füßen verliert, bekommt Hilfe und fällt nicht ins Bodenlose. Die Mitsprache in der Politik und die Kontrolle der Politik sind im Grundsatz gewährleistet. Basis dieses Deutschlands ist eine solide Wirtschaft, die auf einer vorbildlichen Schulung und Ausbildung sowie auf hervorragender Wissenschaft und Technik beruht. Die Erwerbstätigen haben überdies eine angemessene Arbeitsmoral, Eigeninitiative, Innovationskraft und sind bereit, Solidarität zu zeigen, wenn es notwendig ist. Was gibt es also für Gründe, diese Situation nachhaltig zu ändern?

Die Zentralstaaten sind in der Regel nicht lebensfähig. Die UdSSR war der letzte zentrale Großstaat, der abgetreten ist. Den großen Einheitsstaaten fehlen in der Regel demokratische Ausrichtung und soziale Absicherung und wirtschaftliche und wissenschaftliche Produktivität. Der Lebens-und Gestaltungsraum wird eingeengt und im Notfall unsicher. Solidarität findet zwischen den einverleibten Völkern kaum statt. Nachdem viele Völker erst vor kurzer Zeit ihre Souveränität erkämpft haben, sollen sie jetzt diese der EU etwa übertragen? Wir begreifen langsam, dass der Weg in den schon jetzt nicht mehr kontrollierbaren EU-Zentralstaat nicht unseren Interessen entspricht. Zusammenarbeit und Absprachen sind in einer EU der souveränen Staaten in jeder Form möglich. Die eingeschränkte Souveränität der Staaten in einer neuen EU ist keine Lösung. Bleiben wir also in einer aus souveränen Staaten bestehenden EU.

Wie können wir unter dem beschriebenen Blickwinkel die deutsche Politik der letzten Jahre verstehen? Merkel hat ihre Politik so ausgerichtet, dass sie ihre Macht auf alle Parteien ausgeweitet hat. Diese Überlagerung war nur deshalb möglich, weil alle diese Parteien in den zentralen Fragen gleiche Interessen vertraten. Ohne diese Kartellbildung wäre das Projekt der Zerstörung des deutschen Nationalstaates nicht möglich gewesen. Dieses vorrangige Ziel ist die Voraussetzung für die von allen Parteien betriebene und einzig von der AfD bekämpfte Einrichtung des EU-Zentralstaates. Der Herbst 2015 mit seiner Grenzöffnung und der Einwanderung einer Millionenschar junger islamischer Männer war der wichtigste Schritt des Derangierens Deutschlands. Bis heute sind die Grenzen keine mehr, weil offen. Die Inbesitznahme Deutschlands durch Kulturfremde und Kulturfeindliche geht weiter und weiter. Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Messerstechereien, Gräueltaten und Antisemitismus breiten sich aus und zerstören unser gewohntes Lebensumfeld, unser Verhalten und unsere Gewohnheiten. Der größte Teil dieser Invasoren wird dauerhaft und ein Leben lang von uns finanziert werden müssen. Schon jetzt erleben wir den Rückzug vieler Leute aus den öffentlichen Räumen, eine schleichende Veränderung des Verhaltens, eine Atmosphäre der Unsicherheit, Auswanderung vieler Fachkräfte und eine fortschreitende Islamisierung.

Diese Politik der Vernichtung wird von unterschiedlichen Strategien flankiert:

Da gibt es eine auf Minderheiten konzentrierte Politik, die zur Zersplitterung und zum Gegeneinander in der Gesellschaft beiträgt und die Wechselseitigkeit und den Gemeinsinn auflöst. Vereinheitlichung und ein gemeinsamer Widerstand werden in dieser spaltenden Gemengelage von stets für sich selbst kämpfenden Minderheiten immer unwahrscheinlicher.

Da gibt es die Sprachregelungen, Gängelungen des Denkens, Kontrolle und Zensur, damit keine breite und öffentliche Diskussion über die Politik der Zerstörung Deutschlands geführt wird.

Da gibt es eine Gender-Politik, die die natürlich gegebene Selbstverständlichkeit der sexuellen Orientierung zugunsten von sexuellen Minderheiten problematisiert und die Natur diesmal nicht schützen, sondern zugunsten anderer variabler Normen abschaffen will.

Da gibt es eine Intensivierung der moralischen Politik, in dem die Rettung der EU, der Natur und Umwelt, der Menschen Afrikas, der ganzen Welt verkündet wird, als gäbe es nur diese Probleme und keine im eigenen Lande.

Die Invasionspolitik und deren innenpolitische Begleitung wollen unsere gemeinsamen Bestände verschleudern und die gemeinsame Kultur abschaffen. Der Boden der Gemeinsamkeiten und einer solidarischen Gesellschaft wird untergepflügt, damit die EU ein Zentralstaat im Sinne der kapitalistischen Globalisten werden kann. Der Bürger mit seinen Rechten und Ansprüchen wird zu einem beliebigen Bewohner.

Darüber hinaus hat die Corona-Krise gezeigt, wie Merkel und ihre Zuspieler eine mit einer Grippe vergleichbaren Pandemie ausgenutzt haben, um das Volk in Panik und Angst zu versetzen, die Grundgesetze unverhältnismäßig einzuschränken und sich als umsichtige Politiker zu präsentieren.

Natürlich gab es- wie bei der Grenzöffnung – auch genug korrumpierte Wissenschaftler und Berater, die bereit waren, jedes Wort von Merkel nachzubeten und jeden Wunsch von ihren Lippen zu lesen. Aber es gibt doch einige gewichtige Stimmen ( zum Beispiel: Karina Reiss und Sucharit Bhakdi), die bemerkt haben, dass die Regierung nur dort Beratung angefordert hat, wo Zustimmung herrschte. Wissenschaftler, die nicht zustimmten, sondern gewichtige Gründe für ein anderes Vorgehen hatten, kamen- wie immer bei der alternativlosen Merkel- nicht zu Wort. Alle Medien sind im Merkel-Kartell einbegriffen und spielen Kanzler-Presseamt.

Die Praxis des sogenannten Lockdowns war nicht notwendig und ergab sich nicht aus dem Stand der Wissenschaft. Sie war weitgehend politikbestimmt, jedenfalls nicht von den aus vielen Disziplinen zusammengesetzten Experten der Zunft.

Das Ergebnis ist dementsprechend ausgefallen: Milliarden an Schaden und mehr Tote durch das Sperren als durch eine Politik der gezielten Hilfe für besonders anfällige multimorbide ältere Patienten.

Merkel und ihre Polit-Funktionäre haben wieder einen weiteren Schritt auf dem Wege der Zerstörung unserer Kultur und Lebensweise zurückgelegt.

Kategorien: Demokratie