Man kann sich bei der Partei der Rettungen aller Art leicht vertun: Sie tut so, als hätte sie klare Prinzipien. Alles, was eben geht, wird gerettet. Wenn es um Israel und die Juden geht, dann spielt die Rettung jedoch nicht die Hauptrolle. Es sind die Palästinenser, denen die Grünen die Daumen drücken. Jede Rakete, ein Treffer! Ist doch der Staat Israel eine Außenstelle der USA und ein Vertreter des US-Imperialismus. So hieß es jedenfalls früher im Links-Vokabular. Das Grün-Sprech fällt heute vielleicht anders aus. Doch konstant bleibt das Spiel mit der Verwechselung der Kritik am Staat Israel mit dem Antisemitismus. Wer oder was? Antisemitismus gibt es bei den Grünen nicht. Es bleibt die Staatskritik.

Die Grünen können sich somit alles erlauben. Das mit grüner Unterwürfigkeit gezimmerte Merkel-Kartell ist fest in den Schaltstellen des Staates, der Länder und Gemeinden verankert. Die Medienmacht dieser harmlos daherkommenden Weltretter und Klimafanatiker ist immens. Fast jeder Journalist denkt grün und Merkel. Im Angebot dieser Partei ist wie gehabt der als Israel-Kritik getarnte Antisemitismus. Wen stört das denn? Links zu sein, bedarf es heute wenig, jedenfalls braucht es kein Wissen um die deutsche Judenvernichtung. Der erste Krieg, der vom deutschen Boden wieder ausging, hatte grüne Quellen. Warum nicht auch eine neue Variante der Judenreduktion? Die Einsatzkräfte in Deutschland stehen jedenfalls bereit, und man muss sich nicht selbst die Hände schmutzig machen. Das Braune im Grünen wird transparent und transparenter. Der Michel lässt sich nicht stören und schläft weiter.