Es ist schon eine verrückte Welt. Familie und Kinder gelten wenig oder gar nichts in der deutschen Politik, jedenfalls bis gestern:

Jeder wusste, wie Eltern für ihre Kinder sorgten und viel Liebe, Kraft und Geld in die natürlichste Attraktion der Welt steckten. Die Kinderzahl sank und sank und sank. Keiner bemühte sich darum, den jungen Familien und insbesondere den Frauen das Kinderkriegen nicht zu einer Belastung werden zu lassen und das Familieneinkommen zu stärken. Auch die Demographie wusste schon damals von den langfristigen Folgen des „Gebärstreikes“ zu berichten.

Diese Situation gab es in den 70er Jahren: Kindergärten mit Tagesangebot waren eine Mangelware. Man gründete selbst Initiativen, damit die Kleinen gut versorgt waren. Dabei wurde man keineswegs von den zuständigen Verwaltungsstellen immer freundlich unterstützt. Auch an den Universitäten war die Situation so kinderfreundlich, dass einer jungen studierenden Mutter mit drei Kindern von den allseits beliebten Anhängern der kinderfreien Selbstverwirklichung der Vorwurf gemacht wurde, dass man bei der heutigen Weltlage doch keine Kinder bekommen könne.

Jahrzehnte sind ins Land gegangen, und das Kinderkriegen ist immer noch ein Akt, der für die meisten Familien Verzicht und Selbstbeschränkung bedeutet. Förderung, die diesen Namen verdient, gab es nicht.

Kinderlosigkeit ist beileibe kein Fehler, jedenfalls nicht in Hinsicht von Vorteilsnahme und Kostenberechnung. Es gibt schon heute Vertreter des weiblichen Geschlechtes, die für Kinderlosigkeit mit dem Argument des Klimaschutzes eintreten. Jede Vorteilsnahme braucht eine Begründung in der Moral. Vorteil allein geht gar nicht. Wir sehen auch hier: Der Klimaschutz ist flexibel und immer einsatzbereit.

Doch plötzlich werden die Familien und die Kinder entdeckt. Ich vermute insbesondere von denen, die selbst ein bewusst gewähltes Nein-Danke gesagt haben. „Warum nur?“, fragt Ronja Räubertochter.

Seit dem Herbst 2015 gibt es die Politik der offenen Grenzen und der Islamisierung Deutschlands. Millionen von vorzugsweise islamistischen jungen Menschen und Familien werden nach Deutschland geholt, um hier ein sorgenfreies und arbeitsloses Einkommen zu erhalten. Da die Kosten immer unüberschaubarer werden und der Kampf um die Finanzierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen einsetzt, gilt es die zusätzlichen Milliarden-Aufwendungen gut zu verstecken. Am besten ist es, wenn der Steuerzahler glaubt, es ginge um seine Sache, um sein wohlverstanden eigenes Interesse.

Die Kindergärten und Schulen müssen nachgerüstet werden, damit sie der neuen Situation standhalten können. Wir wissen, wie hoch die Kinderzahl bei den islamischen Populationen ist und wie sehr das Kindergeld lockt. Wie in anderen Bereichen auch – Medizin, Arbeit, Polizei, Wohnungsbau – werden die erforderlichen Steuermittel nicht als Extra-Belastungen dieser dummdreisten und langfristig vorbereiteten Grenzöffnung ausgeworfen, sondern unter dem Motto „Wir fördern Kinder und Familie“ verbucht. Es sind am Gemeinwohl orientierte Verbesserungen für jedermann im Lande, so soll es scheinen und wirken.

Aber die politischen Funktionäre des Ausverkaufs des Sozialstaates und der Islamisierung Deutschlands und der EU können weitermachen und den neuen Haushalt als schuldenfrei verkaufen, während sie doch schon die Reichtümer verpfändet haben und wir alle vor einem Desaster stehen.

Wir leben wieder einmal in einer Welt des deutschen Wahnsinns und sehen nicht den Eisberg, auf den wir mit voller Kraft zusteuern.

image_pdfPDF