Das EU-Europa ist keineswegs in der Lage, die Identität der europäischen Staaten auszulöschen. Die Nationalstaaten Europas besitzen ein solides Fundament und damit eine gute Ausgangsposition im Kampf gegen die von den bunt-linken Funktionären betriebene Verwirklichung eines EU-Einheitsstaates auf totalitärer Basis sowie mit einer islamischen EU-Zukunft.

Worin besteht die Festigkeit des Fundamentes der Nationalstaaten?

Zuverlässigkeit und Gemeinsinn wachsen und gedeihen auf dem Boden einer gemeinsamen Geschichte und Kultur sowie innerhalb der historischen Gemeinschaft der Zugehörigkeit zu einer Nation. Dabei ist die Nation keine Angelegenheit von Blut und Boden und auch keine Idee der Rechten oder der Faschisten, wie die geschichtslose Linke glaubt, sondern eine zumeist auf den Zusammenschluss vieler Menschengruppen/Ethnien und auf deren besondere Gemeinsamkeiten und Erfahrungen beruhende Institution.

Der Nationalstaat gibt diesem Zusammenschluss eine Allgemeinheit in Form einer Rechtsordnung und heute in Europa zumeist auch die Form einer sozialen Demokratie. Deren Lebensfähigkeit ist zu einem großen Teil von der Identitätsstiftung seiner Bürger mit der Nation abhängig.

Der Zusammenhang von Nation und Demokratie dürfte wohl nicht zufällig sein:

Gäbe es keine persönliche und kollektive Geschichte der Bürger und kein gemeinsames Bewusstsein davon, dann könnte man kaum erwarten, dass jedermann die Kosten für das Gemeinwesen aufbringt und viele Lasten und Risiken auch für andere trägt. Nicht der eigene Nutzen steht im Vordergrund, sondern die Berücksichtigung von ungleichen Verteilungen von Lebenschancen und ungleicher Verteilung von Macht.

Zu der heutigen persönlichen und geschichtlich vermittelten Identitätsbildung zählen aber nicht nur die bürgerlichen Pflichten der Solidarität, sondern besonders auch der verbürgte Anspruch auf persönliche Freiheit, auf freie Rede und freies Handeln.

Allerdings sind Gegenseitigkeit, Solidarität und Demokratie keine natürlichen Gegebenheiten oder biologische Ausstattungen, sondern Verhaltensweisen, die von ihrer bewussten Wahrnehmung und Ausübung leben. Wird dieser Habitus von Gegen-Identitäten in Frage gestellt, ist er in dem Maße verunsichert und wehrlos, wie das Bewusstsein für seine Unabdingbarkeit vermindert ist oder gar gänzlich fehlt.

Wir sehen, wie der Nationalstaat zumeist in einer turbulenten und auch dunklen Geschichte ein Gehäuse geschaffen hat, in dem die Bürger des Landes heute eine gemeinsame Kultur, Geschichte und Lebensweise unter demokratischen und solidarischen Bedingungen finden können.

Wenn Politiker proklamieren, dass der Islam zu Deutschland gehört, und man damit meint, dass man sich der Kultur des Islam anpassen bis unterwerfen solle, dann wird ein großer Wechsel unserer Identität eingeleitet, ja verordnet, der unserer gesamtem Wirklichkeit in Kultur, Geschichte und Gegenwart widerspricht. Nur auf der Basis eines gestörten oder fehlenden kollektiven Selbstbewusstseins kann eine Politiker-Kaste solche Zumutung unbestraft aussprechen und Millionen von Islamisten ins Land holen.

Warum ist die Bildung eines EU-Zentralstaates der falsche Weg europäischer Kooperation?

Schaut man auf eine Europa-Karte, so wird Europa oft als einheitliche geopolitische Größe gezeichnet. Dieser Eindruck liefert ein falsches Bild der politischen Lage, wenn er auf die Zerwürfnisse und Trennungen gemäß den nationalen Konturen der europäischen Staaten übertragen wird.

Von 1914 bis heute reicht die jüngste Geschichte der Zersplitterung der europäischen Zivilisation, die über zwei Kriege, über den Kalten Krieg über ethnische Kriege und Konflikte bis hin zur Migranten-Politik, dem Zerwürfnis der EU mit England (Brexit) und mit Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn reicht. In dieser Zeitspanne haben sich die Staaten wechselseitig Wunden zugeführt, die in den Erinnerungen der Völker, aber auch im Gegenwartsbewusstsein lebendig geblieben sind.

Deshalb auch muss die Gemeinsamkeit der europäischen Zivilisation in den politischen Reden der EU-Funktionäre oft genauso überbetont werden wie die angebliche auf die EU- Gemeinschaft zurückzuführende lange Friedenszeit. Man imaginiert sich ein EU-Europa, wie es sein soll, aber nicht ist.

Aber auf solcher Basis von Propaganda ist genauso wenig eine kollektive europäische Identität aufzubauen wie auf ein auf Tourismus, geschichtlicher Ahnungslosigkeit und Gedächtnisschwund basierendes Europa-Bild der etwas jüngeren Generationen.

Es ist absichtliche Verklärung, Europa als politische Entität zu beschreiben und dem Nationalstaat als Partikularität gegenüberzustellen:

Die EU ist kein vergrößerter europäischer Nationalstaat und besitzt auch nicht die integrative, soziale und demokratische Leistungskraft eines Nationalstaates. Die universalistisch geprägte EU-Staatsangehörigkeit ist weitgehend wurzellos und in keiner gemeinsamen Geschichtserfahrung und erlebten Solidargemeinschaft und Demokratie verwurzelt. Hierin liegen auch die Volksferne und die Unkontrollierbarkeit und der totalitär anmutende Politik-Stil der EU näher begründet.

Die EU ist eine Institution, die auf Zusammenarbeit und Austausch souveräner Nationen beruht und allein darin ihre Berechtigung und Notwendigkeit besitzt. Hierin sollte auch das Selbstverständnis der EU-Kraten bestehen und nicht darin, ein politisch autonomes Subjekt zu werden, das die Nationalstaaten ersetzt.

Wen soll ich meine EU-Stimme geben?

Der bunt-linke EU-Politiker-Typus, der sich jetzt bei uns zur EU-Wahl anbietet, weiß wenig von der Geschichte, noch weniger von der Geschichte Europas und noch viel weniger von der Geschichte der EU. Aber er weiß – wie seine Führerin- viel von staatskommunistischen Praktiken der Regierung, der Propaganda und der Unterdrückung der freien Meinung, der Diskussions- und der Versammlungsfreiheit. Verbote und Bevormundungen aller Art sind seine Stärken. Besserwisserei ohnehin. Die Gene sind totalitär geimpft. Er will die Islamisierung Europas und die totalitäre EU-Zentralmacht