Die politische Prägekraft des Staatskommunismus der DDR für das Denken und Handeln der Kanzlerin wird zumeist unterschätzt. Man hat übersehen, dass die Nähe zur Linkspartei – der Nachfolgepartei der SED- kein Zufall ist. Auch gehört ihre Neigung zur linken Sozialdemokratie und zu den grün-linken Deutschland-Hassern in das Umfeld der in der DDR vertretenen sozialistischen Anschauungen. Es gibt bei Merkel keine bürgerlich- demokratische Fundierung, sondern eine Art staatskommunistischer Flexibilität. Diese erlaubt es auch, das angestrebte Ziel mit jeder Art von Taktik zu erreichen und politische Wechsel aus dem Stand zu vollziehen. Übertretungen von Gesetzen und Einschränkungen der Grundrechte gehören zum Arsenal. Darüber hinaus macht es diese Prägung möglich, den Gang der Geschichte zu antizipieren und den Nationalstaat auflösen zu wollen. Relativ leicht fällt es der geschulten Antifa-Kämpferin auch, die zumeist judenfeindlichen Islamisten nach Deutschland zu holen. Als DDR-Funktionärin hat man ein gutes Gewissen gegenüber den Juden und braucht keine Rücksicht auf „wen-auch-immer“ zu nehmen. Die positive Haltung zum Islam ist auch ein staatskommunistisches und linkes Erbgut. Am deutlichsten wird das Funktionärsdenken, wenn man sie sprechen hört und ihre Einsilbigkeit und Verschlossenheit betrachtet. Kälte und der Wille zur Macht- diese Eigenschaften gehören zum Kriterium der Auswahl von Kräften im Staatskommunismus.

Skizze des Mythos

Wie sieht nun der Mythos aus? Welche Gestalt hat er? Der Blick in das Manifest des Kommunismus und dessen verkürzte und verfälschte staatskommunistische Rezeption mag da weiterhelfen und die Wurzeln des politischen Mythos der Kanzlerin freilegen.

Es beginnt eine neue Zeit und die bürgerliche Gesellschaft hat ausgedient. Auch die alten Formen der Nationenbildung haben ihren Sinn verloren und die internationale Zusammenarbeit wird zum neuen Programm der Völker.

Der vorhandene Reichtum der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft sprengt alle Ketten und muss sich eine neue kommunistische und internationale Formung geben.

Die Kommunisten setzen sich als Funktionäre dieses unaufhaltsamen Ganges der Geschichte ein und vollziehen ihn im Auftrag und zum Nutzen der Völker. Funktionäre machen Geschichte als Stellvertreter.

Es geht in der kommunistischen Revolution um die Abschaffung der bürgerlichen Gesellschaft und die Befreiung des Völker. Am Ende steht der Großstaat, der alle Grenzen sprengt, die internationale Solidarität sichert und den ewigen Frieden herstellt.

Diesen Entwurf der untergründig wirkenden und teilweise auch offen liegenden Handlungsmotive der Kanzlerin sollte jeder Leser durch eine Lektüre des bis heute wirkenden Manifestes überprüfen, ergänzen und sich fragen, ob es sich hier um wirklich abwegige Gedankengänge handelt.

GRÜN-LINKE ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH!

Kategorien: DDR-Merkel