Was soll man zu Habeck sagen? Früh hat er sich damit befasst, ein Bild von sich zu entwerfen und der Öffentlichkeit zu verkaufen. In einer Buchhandlung in Schleswig waren immer einige Exemplare seiner Vita griffbereit. Selbst Filme soll er für seine Publicity in Auftrag gegeben haben, wie mir ein Fan berichtete. Gern lässt er sich als Intellektuellen feiern, weil er lesen und schreiben kann und offensichtlich auch Philosophie- Bücher besitzt. Das alles ist nicht so wichtig, aber zeigt doch den frühzeitig um einen nachhaltigen Aufstieg bemühten Gockel.

Seine Vita selbst ist allerdings nicht so keimfrei und harmlos, wie sie in den professionell konstruierten und zur Schau gestellten Varianten erscheint. Habeck ist ein straffer Antifa-Freund, der seine Horden auch schon mal gegen AfD-Veranstaltungen marschieren lässt und deren gewaltsames Vorgehen keineswegs kritisiert. Ich selbst habe das in Schleswig-Holstein am eigenen Leibe erfahren dürfen. Von der immer öfter Habeck zugeschriebenen Nachdenklichkeit und philosophischen Haltung zeugen solche Aktivitäten jedenfalls nicht. Als Pflegekräfte der Anifa können sich Kanzler und Minister nun die Hände reichen. Auch in Fragen der Kinderbetreuung scheinen sie übereinzustimmen: Der eine strebt nach der Hoheit über Kinderbetten, der andere schreibt entsprechende Bücher.

In Schleswig-Holstein ist es dem grünen Minister in stiller Eintracht mit dem Merkel-Ministerpräsidenten gelungen, die Landschaft mit Windrädern zu ruinieren und dabei noch gemeinsam den Klimaschützer zu mimen. Er konnte nie mit Deutschland etwas anfangen (von Scheiße hat er dabei aber nicht gesprochen), wusste aber immer, wie dessen politisches System und dessen Rentensystem funktionierte und bestens zu schröpfen war.

Wenn der große Habeck in den Medien immer öfter seine Nachdenklichkeit zur Schau stellt, darf man nicht vergessen, dass es sich um einen auf Erfolg getrimmten und militanten Grünen handelt, der seinem Publikum etwas vorspielt, um mehr und anderes zu scheinen, als er ist. Seine Antifa-Förderung, seine Haltung zur Impfpflicht, seine Corona-Politik sowie seine Weigerung, in der jetzigen Lage auf die alten Energieträger und den Atomstrom zurückzugreifen, zeigen wie autoritär, demokratiefeindlich und realitätsfern solche „nachdenklichen“ und grün angestrichenen Politikkasperl sind.

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