Der durch Strafe offenbar nicht resozialisierte Ulmer und Fake-Bayer, der langsam, aber sicher seine Sympathien aus seinen aktiven Fußballzeiten verbraucht, wünscht sich keine AfD im bayrischen Landtag. Ähnliche Verlautbarungen und Bestrebungen in Frankfurt, Wolfsburg und anderswo, wo ehemalige Kicker und Vorstände die Politik mit einem Fußballspiel verwechseln und die Meinungsfreiheit mit einem Foul. Ja mit dem Geldverdienen klappt es in der Regel recht gut, mit dem Denken wohl weniger. Unsere Manager des Fußballs, denen es wie jedem Bürger unseres Staates freisteht, ihre Partei zu wählen und ihre Meinungen zu äußern, haben jedenfalls ein falsches Berufsverständnis, wenn sie ihre beruflichen und ehrenamtlichen Möglichkeiten für Wahlpropaganda einsetzen. Auch sind sie dabei sehr überheblich, wenn sie dem Fan vorschreiben wollen, was er auf keinen Fall wählen sollte. Hier hört der Fußballspaß auf, und die mit den Füßen allein offensichtlich nicht vertreibbare Fußballerdummheit setzt ein. Sie machen auf allen Kanälen Werbung für das Nicht-Diskriminieren, für Fair Play, für Respekt und haben nicht begriffen, welche Folgen diese hehren Werte für ihren Berufsalltag haben sollten. Nun- das alles ist kein Zufall. Schauen sie sich doch einmal an, woher das viele im Fußball zirkulierende Geld herkommt: Große Kapitalgesellschaften, Weltkonzerne, Magnaten und Politiker aller Parteien schaufeln das Geld in die Spitzenvereine der Bundesliga, astronomische Summen für Trainer und Manager, Geld regiert und sonst nichts. Hinzu kommen die Fernseh-Einnahmen und die Freistellung von nicht unbeträchtlichen Kosten, die bei jedem Spiel anfallen und aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Wahlempfehlungen bedeuten auch ein Dankeschön an die Politiker, die dafür sorgen, dass alles so geschmiert und alternativlos läuft. Mannschaften sind zusammengesetzt aus allen Nationen, und der unbedarfte Fan sieht leicht darin die Zukunft der Welt. Man muss schon ein wenig differenzieren und die globale Welt der Fußball-Millionäre nicht mit der Wirklichkeit der Normalos verwechseln. Die Normalos haben gute Gründe anders zu denken, zu handeln und zu wählen als diese überheblichen Vertreter einer Millionärskaste. Der zugewanderte falsche Bayernsepp ist der wohl schlimmste Vertreter dieser abgehobenen Schicht, weil er so tut, als ob er ein bayrischer Bub und ein Fan wäre wie du und ich. Dabei ist er nur ein cleverer und seit Jahrzehnten höchstbezahlter Manager des global Players FC Bayern. Außerdem hat er mit vielen Transfers einiges dafür getan, dass die Bundesliga-Wirklichkeit in den letzten Spielzeiten für den Fan immer spannungsfreier wurde. Aus der Resozialisation zurückgekehrt, kümmert er sich jetzt gemeinsam mit seinem Rolex-Sammler und vielen Liga-Genossen in der Bundesliga um die politische Moral aller Fußballfreunde.