Es ist kein Katholizismus mehr, der von den kirchlichen Würdenträgern vertreten wird. Der geheimen Botschaft ihrer Verkündigungen liegt nicht irgendeine Form der Glaubensexegese zugrunde, sondern der teuflische Pakt mit der Kapitalvermehrung. Die zelebrierte Moral verbindet sich mit der Migration zu einem gigantischen Geschäftsmodell. Islam und Katholizismus vereinen sich auf wunderbare Weise zu einer differenzlosen Gläubigkeit und religiösen Beliebigkeit. Bei einem so entkernten Katholizismus spielt es natürlich keine Rolle, wenn die gläubigen Lämmer zur Schlachtbank geführt werden. Opfer fallen halt in jeder Religion an! Die Hirten haben schon längst ihre Herde im Stich gelassen und sorgen ausschließlich für sich selbst. Der katholische Glaube wird fortschreitend beliebig, wenn nicht islamisch.

Die christliche Lehre kann nur von Priestern einer säkularen Welt nahe gebracht werden, die existentiell auch wirklich an Christus glauben. Das Abgestandene der von den Kirchenfürsten gesprochenen Formeln hat seine Ursache auch darin, dass die Botschaft des Glaubens zu allgemeinen moralischen Wendungen umgefälscht und entleert wird. Man wird das Gefühl nicht los, dass den Kirchenfürsten jede existentielle Glaubensüberzeugung von der kommenden Ankunft Christi fehlt. Sind es bereits Heiden und Ungläubige? Erst auf der Grundlage eines bis zur Unkenntlichkeit und Entleerung verkommenen Christentums ist es ja überhaupt möglich, sich den politischen Mächten so anzudienen, wie es von diesen Eminenzen in der Frage der islamistischen Masseninvasion und in der Anbiederung an politische Abstrusitäten wie die Ehe für alle, wie die Gender-Lyssenko-Wissenschaft, wie den sogenannten Klimawandel etc. getan wird. Wenn überdies Seine Hoheit Marx seinen Namensvetter Karl ehren will, so ist dieses Vorhaben nur eine geschickte Camouflage der unendlichen Bereicherung, die aufgrund der spezifischen kirchlichen Willkommenskultur stattfindet und die Kirchen noch reicher und glaubensresistenter macht.  Jekyll und Hyde: Der Katholik wird vom Kapitalisten missbraucht!

Kardinal Marx war zu feige, das Heilige Kreuz in Israel zutragen. Er hat  kein kritisches Wort zur islamistischen Masseninvasion gefunden. An der Willkommenskultur haben sich seine katholische Kirche und seine Caritas eine goldene Nase verdient. Für jedermann unerkennbar hat sich der Oberhirte Marx für verfolgte Christen eingesetzt. Ein wahrer Hirte seiner Schafe!

Wen wundert noch, wenn die Polit-Kirchen ihre links-bunte Gesinnung, zu der der Antisemitismus oder -wie man gerne sagt- Antizionismus und die Fernstenliebe nicht zufällig zählen, in aller Schamlosigkeit offenlegen? Seitdem die Kirchen keine Kompetenz für die Bedürfnisse der Christenseele und das Jenseits mehr haben, haben sie das Jenseits ins Diesseits verlegt und das Seelenheil von der Politik abhängig gemacht. Es gibt keine Predigten, sondern politische Indoktrination. Man hat festgestellt, dass das Geschäft unter diesem Wechsel nicht leidet, sondern bestens floriert. Der Nächstenliebe gilt somit die Feinderklärung, der Liebe der Fernsten alle grenzenlos bezahlte Aufmerksamkeit. Die christlichen Betreuungskonzerne haben Hochkonjunktur. War es nicht schon immer so, dass der Zahler die Musik bestimmt? Für den Antisemitismus muss der Merkel-Staat allerdings nicht zahlen- das ist eine völlig freiwillige Leistung.

image_pdfPDF