Herr Christian Streich ist nicht nur ein „impulsiver Bundesliga-Coach“ (Welt), sondern auch ein „engagierter Intellektueller“ (Welt) und wird von der Zwang-Pay-TV- ARD und ihrer Sportschau sowie anderen Medien gern ins Bild gesetzt.

Man weiß, was man einem Mann schuldig ist, der seit Jahren Erstaunliches in Freiburg für den dortigen Spitzenfußball leistet. Diese Aufmerksamkeit ist gut und wird von jedem Sportschau-Gucker und Fußball-Interessierten begrüßt, wenn nicht erwartet.

Doch es geht dabei nicht einzig und allein um die Füße, den Ball und das Spiel. Bei Streich wird auch seine „intellektuelle“ Seite immer wieder von der ARD gerne in Szene gesetzt. Seine über den Ball hinausgehenden Interpretationen der politischen Entwicklungen in Deutschland finden in der Sportschau und anderswo willige Vervielfältiger.

Was in den öffentlich-rechtlichen Medien und insbesondere beim ARD jedoch passiert, passiert nie zufällig. Wir kennen die völlig merkelisierte ARD als Propaganda-Anstalt der vereinigten Merkel-Parteien schon seit langem und wissen damit auch, nach welcher Pfeife Sportschau und Medien tanzen.

Streich und der Mord in Freiburg 2016

Schon bei dem Mord an der Studentin Maria Ladenburger, die am 16.10. 2016 in Freiburg von einem Afghanen grausam ermordet worden war, warnte Herr Streich vor Rassismus, Hass und AfD:

Nicht der Mord selbst, sondern die fremdenfeindliche Entwicklung in Österreich, Europa und vor allem in Deutschland fanden sein Entsetzen.

Damals wurden die Juden zum Sündenbock gemacht, heute die Ausländer- so in etwa seine scharfsinnige Parallele. Bis heute weiß ich allerdings nicht, ob sich die deutschen Juden wirklich unrechtmäßig hier aufhielten und ob es unter ihnen viele Kriminelle, Mörder und Vergewaltiger gab?

Den Mörder bezeichnete Streich damals als „Bub, der was ganz Schlimmes gemacht hat“ und entschuldigte ihn mehr als mir verständlich. Später sollte sich herausstellen, das Hussein K. zum Zeitpunkt der Tat mindestens 21 Jahre oder älter gewesen war und eine mit Sexualdelikten verbundene Vorgeschichte hatte. Ein feiner Bub!

Streich und die Hopp-Provokateure 2020

In dem Bundesliga Spiel: Dortmund gegen Freiburg (1:0) kommt es auf den Rängen zu Ausfällen von Zuschauer-Teilen gegen Herrn Hopp, den Mäzen von TSG Hoffenheim, Mitbegründer von SAP und vielfachen Milliardär. Diese wohl in der fortschreitenden Kommerzialisierung und Vereinnahmung des Sportes gründenden Proteste finden schon länger statt und überraschen mich nicht.

Ich will es kurz machen: In der Pressekonferenz nach dem Spiel lehnt Christian Streich diese Art der Proteste nach Inhalt und Form ab.

Er kommentiert die Entwicklung in diesem Lande und in Europa in den letzten 2 Jahren. Hetze, Diffamierung von Menschen anderen Glaubens, Diffamierung von Spielern, Anschläge auf Politiker, Anschläge auf jüdische Einrichtungen, Anschläge auf türkische Shisha-Bars werden aufgezählt. Eine solche Hetze gegen Menschen ist nicht hinnehmbar.

Nach diesem unspezifischen und stichwortartigen Rundumschlag ohne die Nennung von Ross und Reiter wird unser Trainer-Intellektuelle deutlich, wird spezifisch und fasst zusammen:

Und wenn du siehst, wie das instrumentalisiert wird von einer gewissen Partei im Lande, muss ich sagen: Wehret den Anfängen!

Jedem ist nun klar, worum es geht: Es geht um die AfD, die als Feindbild und als Nutzer für diese Hetze gegen Menschen in Europa und in Deutschland skandalisiert und bedenkenlos von diesem Streiter gegen Hetze und Diffamierung verächtlich gemacht wird.

Interpretation

Der DFB, die Bundesliga und die ARD sind parteilich. Seit Jahren zählen sie zu den willigen Helfern des Merkel-Kartells und helfen bei der Islamisierung Deutschlands und der Überführung des Nationalstaates in eine EU-Diktatur so weit mit, wie sie eben können.

Nicht nur die vielen globalen Finanziers, die Vergünstigungen, die Verzweigungen mit den Polit-Größen und das globale Beziehungsgeflecht sind hier förderliche Grundlagen, sondern inzwischen auch eine kosmopolitische Welt, die weit weg ist von dem Leben der Zuschauer und Fußball-Freaks.

Die Bindungen an die bunt-linken Globalisierer sind mittlerweile auf dieser Ebene des Fußballs ausgeprägter als jeder andere Bezug. Man handelt mit Spielern und Vereinen aus dem ganzen Globus und spielt in einem Milliarden und Abermilliarden umsetzenden Geschäft.

Wer stört hier eigentlich noch? Es sind alle diejenigen Freunde und Fans des Fußballs, die seine Urwüchsigkeit, seine ungebundene Lebenskraft, seine Un-Korrektheit und seine bisherige Freiheitlichkeit auf dem Platz und auf den Rängen lieben.

Die Abhängigkeit von Politik und Politikern war immer ein Dorn im Auge des Fußball-Freundes und Fußball-Aktivisten.

Friday I’m in love and sunday i’m football!