So dumm dürfte der Herausgeber der „Jungen Freiheit“ seine Leser eigentlich nicht einschätzen, wenn er so tut, als wäre der Verfassungsschutz in den Ländern und beim Bund ein Instrument einer ausgewogen fairen und vom Grundgesetz geleiteten Instanz der Sicherung unseres demokratischen, rechtlichen und sozialen Nationalstaates.

Jeder weiß es: Im heutigen Deutschland sind alle für die Merkel-Herrschaft wichtigen und zentralen Institutionen und Ämter von Gefolgsleuten und willigen Helfern besetzt. Wer der Kanzlerin nicht bedingungslos folgt, wird einfach gemobbt oder auf anderem Wege ausgetauscht.

Wir haben die Geschichte von Hans-Georg Maaßen- dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz- noch in bester Erinnerung:

Auf Geheiß der Kanzlerin und ihres „bayrischen Bettvorlegers“ wurde der vorzeitige Ruhestand zur Beseitigung einer unliebsamen Person ausgewählt. Maaßen hat die Aufgabe des Verfassungsschutzes noch ernst genommen, wie seine Verweigerung beweist, sich mit Merkels Lüge der „Hetzjagd in Chemnitz“ gemein zu machen.

Verfassungsschutz in Deutschland ist heute ein eindeutiges Instrument der massiven Unterdrückung derjenigen Bürger, die sich gegen die Politik der Merkel-Herrschaft und des Parteienkartells aussprechen und damit ein verbürgtes Grundrecht wahrnehmen.

Merkel & Co haben es auch hier geschafft, die Fassade zu erhalten und das Innere neu zu formieren: Aus dem demokratischen Verfassungsschutz ist ein Schutzwall des stalinschen Antifaschismus geworden- eine Antifa-Institution. Hier geht es nicht um Recht und Gesetz, sondern um Machterhalt um jeden Preis.

Schon dadurch, dass der Status der Beobachtung einer bestimmten Gruppe und Organisation durch den Verfassungsschutz seit jüngster Zeit schon in allen Medien sofort und frühzeitig breitgetreten wird, bleiben das Gebot der Vorsicht und das Verbot der Vorverurteilung bei ausstehender Entscheidung auf der Strecke.

Der Vorteil dieses Verfahrens für die Machterhaltung liegt darin, schon in dieser beliebig lang andauernden Phase mit der Zerlegung des „Verfassungsfeindes“ beginnen zu können. Gemeinsam mit den Medien wird der Feind vor seiner offiziellen Verurteilung geschlachtet.

Zu den besonders willfährigen Medien gehört in diesem Zusammenhang auch die Zeitung „Junge Freiheit“. Sie ist ein Beweis dafür, wie lang und ominös der Arm der Merkel-Macht sein kann und wie viele unerforschliche Wege sie zu den Medien findet:  

Herr Dieter Stein, Herausgeber der „Jungen Freiheit“, hatte schon seit Jahren eine ungehemmte Feder, wenn es darum ging, Herrn Höcke als Feind der Demokratie und als Nazi-Widergänger zu diffamieren. Er kann sich einfach nicht damit abfinden, dass er niemals fündig geworden ist, seine Beweisführung nichts bewies und der von seiner Zeitung so Geschmähte gleichsam mit jedem Artikel politisch einflussreicher und erfolgreicher wurde. Ohne Höcke und auch Herrn Kalbitz, der jetzt am innerparteilichen und verfassungsschützenden Pranger gestellt wurde, wäre die AfD nicht die starke und populäre Opposition, die sie bis jetzt noch ist. Doch der Stein hieße nicht so, wenn er sich mit dieser seiner Fehleinschätzung zufriedengeben würde. Er will weiterhin überall in der AfD Nazis und andere Gespenster sehen.

Sein Ziel besteht darin, die AfD zu entmannen und ihrer Opposition die politische Schärfe zu nehmen, um sie als bessere FDP oder als renovierte Miniaturausgabe der CDU etablieren zu können. Seine Mitstreiter hat er in den Anhängern Meuthens und den vielen an die „Futtertröge der Politik“ Strebenden und denjenigen, die das Futter bereits gefunden haben. Besonders die bürgerliche Mitte soll angesprochen und zum neuen Machtzentrum der AfD werden. Leider sind viele Bürger im Tiefschlaf oder im Kartell der Abschaffung Deutschlands zu finden. Ein falsche und für die AfD tödliche Strategie wird hier vorgeschlagen. Mit Anbiederung und Selbstzerfleischung hat man noch nie eine politische Wende erreichen können.

Es ist keineswegs zufällig, wenn Stein, Meuthen und seine Anhänger ähnlich wie Merkel, der Verfassungsschutz und alle Medien argumentieren. Sie gleichen sich in der Lügengeschichte, dass es in der AfD vor Nazis und Rechtsextremen wimmelt. Aus dieser Unterstellung ziehen sie jeweils Konsequenzen, die allesamt auf die Zerstörung der AfD hinauslaufen. Die Antifa- und Merkel-Praxis der Verdächtigung, der Verfolgung und Denunziation wird von der „Jungen Freiheit“ und der Meuthen-Fraktion in der AfD schon länger zum Schaden der AfD, zum Glück der Antifa- Kanzlerin und ihrer aggressiven Horden praktiziert.

Wer das Innenleben der AfD als Mitglied kennt und sich nicht allein auf der Funktionärsebene bewegt, sieht nicht in den vieldeutigen Kategorien der Bürgerlichkeit und Mitte zentrale Kriterien der Mitgliedschaft in der AfD, sondern in der Gemeinsamkeit der Sorge um Deutschlands Zukunft, die nicht in seiner Auflösung in den EU-Zentralstaat,  in seiner vollständigen Islamisierung und in seiner kulturellen, demokratischen, sozialen und rechtlichen Entleerung liegen sollte. Als Patriot und Europäer der Vaterländer ist man in der AfD bestens aufgehoben.

Kategorien: AfD-Opposition

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