Es ist schwierig, den Führer einer herrschenden Weltmacht mit der Führerin eines Landes zu vergleichen, das zwar vor noch gar nicht so fernen Zeiten um die Stellung einer dominierenden Weltmacht gekämpft hat und dabei zurecht auf der Verliererstraße gelandet ist. Heute aber zählt Deutschland nicht mehr zu dem illustren Kreis der Großmächte und präsentiert sich stattdessen als Groß-Macht der Moral. Militärische Stärke und Verteidigungsbereitschaft stehen auf der Prioritätenliste Merkels irgendwo an den letzten Stellen.

Trotz aller Beteuerung des Friedenswillens und der Berufung auf Menschenrechte und Moral bleibt die Basis eines jeden funktionierenden Staates die Fähigkeit, sich gegen Angriffe verteidigen zu können und das Verteidigungspotential auf die dafür erforderliche Stärke auszurichten.

Nach zwei Weltkriegen ist das militärische Maß voll, und der Verzicht auf militärische Power besitzt eine gute moralische, aber keine realistische Begründung. Diese Haltung verkennt allerdings, dass wir seit der letzten großen Niederlage unseren Staat im Schutze des militärischen Schirmes der USA aufbauen konnten.

Dieser Zusammenhang von Wohlstand und gutem Leben auf der einen Seite und USA-Schutz – aber auch amerikanische Bevormundung und Dominanz – auf der anderen Seite wird heute immer mehr verdrängt und verkannt. Die Welt, die Staaten und die Menschen sind indes nicht besser, friedlicher oder moralischer geworden. Die Stärke eines Staates bemisst sich auch heute noch an der Anzahl seiner Bataillone und der eigenen Verteidigungsbereitschaft für Land und Leute.

Andere holen die Kohlen nicht immer aus dem Feuer und verbrennen sich für uns die Finger, während wir das Klima, Luft und Schnecken retten und schlechte Moral-Predigten an die eigenen Bürger, an die europäische Staaten und die ganze Welt richten.

Merkel spricht gleichwohl dem gewählten Präsidenten der führenden Weltmacht offen ihre Verachtung aus und gibt ihm noch Nachhilfestunden in dem ur-amerikanischen Fach der Demokratie.

Schon der Vergleich der Wählerstimmen, die Merkel persönlich gewählt haben, mit der Anzahl der persönlichen Wähler Trumps hätte Merkel zur Zurückhaltung und Vorsicht veranlassen müssen.

Die Beschützte will ihren Schützer nicht sehen. Aber Merkel als Beschützte bleibt nicht beim Übersehen ihres Schützers, sondern beschimpft den höchsten Vertreter ihrer Schutzmacht. Die Kartell-Freunde Steinmeier, Gabriel/Maas, Schäuble, Kauder und sein Nachfoger, Grüne und Linke etc. haben zum Teil noch drastischere Verunglimpfungen ausgesprochen. Solches provokative, eigentlich kindische und unüberlegte Verhalten bleibt sicherlich nicht ohne Folgen und kostet. Die Rechnung wird verspätet eintreffen, aber eintreffen.

In den staatlichen Medien wird viel über Trumps Ungeschicklichkeiten und über seine peinlichen Auftritte berichtet, doch derartiges Fehlverhalten, wie fast jede Person unserer Regierung es gezeigt hat, ist mir von Trump und seiner Regierung nicht bekannt.

Der Präsident

Trump ist ein ungewöhnlicher Politiker, der nicht dem Umfeld der Politik entstammt und daher nicht nach den Kriterien eines seit seiner Jugend nach politischen Positionen strebenden und modulierten Berufspolitikers und politischen Funktionärs beurteilt werden darf.

Was als peinlich, absonderlich und ungewöhnlich empfunden wird, hat in seinem Lebensweg und Lebenserfolg seine besondere Begründung. Sein Wissen und seine Techniken der Machtausübung hat er aus der Geschäftswelt in sein Amt eingebracht. Effizienz, Effektivität, Verhandlungsgeschick, Interessen-Wahrnehmung und Fairness im Geschäft und bei Verträgen sind auch für einen Politiker keine schlechten Grundlagen. Die Familien-Erfahrung mit Kindern bringt ein zusätzliches Pfund an Bodenhaftung und Realitätssinn ein.

Es zeugt von dem Funktionieren der Demokratie in Amerika, wenn sich Trump gegen die Medien und gegen die Clinton/Obama-Macht durchsetzen konnte. Er stand einer Übermacht gegenüber und gewann doch. Seine politische Rhetorik war wohl entscheidend. In einem freien Land ist die Rede-und Sprachfähigkeit immer noch eine Vorbedingung, ohne die es nicht geht. Das Ansprechen des Volkes ist keine Pflichtübung, sondern Ausdruck demokratischen Denkens und des Respektes vor dem Volk.

Einem wirtschaftlichen Manager entsprechend fragt er bei seinem politischen Handeln immer nach den Kosten und bilanziert die Vor-und Nachteile seines Handelns in den Auswirkungen auf die Zukunft Amerikas und der Amerikaner. Das ist heute beileibe nicht mehr eine selbstverständliche Handlungsmaxime.

Doch bleibt die Politik der Moral nicht auf der Strecke. Sein Kampf gegen die Vernichtung der Christen in islamischen Ländern, sein Vorgehen gegen Abtreibungen, seine Ablehnung der Gender/Lyssenko-Wissenschaft und des für Sonder-Interessen funktionalisierten Klimawandels, seine Unterstützung Israels in der Hauptstadt-Frage etc. sprechen eine eindeutige Sprache.

Ein bekannter amerikanischer Psychiater hat den Erfolg Trumps dadurch erklärt, dass seine Persönlichkeit der amerikanischen Volksseele entspricht, die er wiederbelebt hat und jetzt repräsentiert.

In der Stärkung der Wirtschaft liegt sein besonderer Schwerpunkt, weil er weiß, dass davon die Zukunft und das Gedeihen unserer Kinder abhängen.

Die Kanzlerin

Merkel ist dagegen ein Gewächs des Kommunismus und wurde im Umfeld des ZK der DDR groß; sie ist ein Produkt Honeckers. Von früh an in diesem Geist als Partei-Politikerin geschult, entspricht sie mit Haut und Haar dem Typus des Bürokraten. Sie ist eine Berufspolitikerin, wie sie im SED-Ausbildungsprogramm eingefordert wird.

In der DDR hat sie gelernt, dass der Apparat der Herrschaft das Alpha und Omega ist und das Zentral-Komitee der DDR wichtiger als das Volk. Mitsprache und Mitbestimmung des Volkes dienen allein der demokratischen Fassade und können durch Wahlen bestens fingiert werden.

Auch die von ihr massiv betriebene Kartellbildung der Parteien-Landschaft gleicht einer DDR-Nachbildung.

Das marxistisch-leninistische Paradigma der Weltrevolution wird zur Welten-Rettung umgedeutet. Alles wird gerettet, was zu retten ist und was nicht zu retten ist. Auch wenn die jeweilige Rettung auf reine Interessenpolitik hinausläuft, so gibt die Floskel der Rettung eine gute Tarnung der wirklich verfolgten Absichten.

Die von Merkel ohne Diskussionen oder Abstimmung in Selbst-Ermächtigung durchgesetzte islamische Massen-Invasion gehört auch zur Ideologie der Welten-Rettung, erhält aber immer wieder neue ideologische Begründungen und zielt eindeutig auf Islamisierung des Landes.

Selbst die Öffnung Deutschlands für den islamischen Antisemitismus ist mit Ideologie geschmückt. Der Islam ist eine Religion des Friedens und nicht eine Gefahr und Bedrohung. Die im Islam praktizierte Einheitlichkeit von Religion und Politik und die Inkompatibilität mit unseren politischen Strukturen und Gegebenheiten werden übersehen und dem Antisemitismus gleichzeitig Tür und Tor geöffnet.

Ideologische Auswirkungen zeigen sich auch bei der Bundeswehr, die sich mehr um Genderei, Kindergärten, Schwangeren-Bekleidung und Wohlbefinden aller Art kümmert als um ihre militärischen Probleme.

Ihre mangelhafte Rhetorik und ihr vereinfachter Sprachgebrauch sind in jeder vom Volk abgetrennten Herrschaftsform, die demokratische Freiheitsrechte verweigert und vom Volk nur Gefolgschaft erwartet, nicht weiter störend.

Da den Deutschen die “Volksseele” ausgetrieben wurde und heute ein grundierendes politisches Empfinden nicht existieren darf, existiert es auch nicht. In die Leerstellen passen dann Bürokraten und Partei-Funktionäre wie die Prototypen Merkel und Steinmeier. Hier schalten und walten sie dann in ihren Ämtern bedingungslos in autokratischer Manier und ohne jede Rückbindung an Stimmungen, Meinungen, Sensibilität, Vorprägungen, Geschichte, Sitten und Gewohnheiten.

Der Schwerpunkt Merkels liegt eindeutig in der Umsetzung ideologisch geprägter Politik und in der Ausbeutung des vorhandenen Vermögens und der Vernachlässigung unserer wirtschaftlichen Zukunft. Ohne eigene Kinder dürfte es besonders leicht fallen, Fragen des zukünftigen Gedeihens unserer Kinder derart zu vernachlässigen.

In letzter Zeit wird der autokratische und Kommunismus affine Charakter der Kanzlerin immer deutlicher, wie viele ihrer Entscheidungen im Kontext der Thüringischen Ministerpräsidenten-Wahl dokumentieren.

Merkel und Trump in ihrer Stellung zum Volk

Merkel spricht nicht mit dem Volk und führt mit ihm keine wirklichen Dialoge oder pflegt nicht irgendeinen Erfahrungsaustausch. Sie stellt fest, sie korrigiert, sie weist auf die Alternativlosigkeit der Regierungsbeschlüsse hin und meidet den Kontakt zum Fremdkörper des Volkes wie der Teufel das Weihwasser.

Jede Verlautbarung wird von den Propaganda-Abteilungen den Vorgaben merkelscher Ideologie entsprechend vorgedacht, formuliert und in den gleichgeschalteten und sich gleichschaltenden Medien verkündet.

Die Legitimation durch Bundeswahlen ist ein vollends reduzierter Kontakt mit dem Volk, der sachlich notwendig ist, um den Schein einer demokratischen Herrschaftsform bewahren zu können.

Aber es gibt nicht nur eine Null- Beziehung zum Volk bei Merkel. Sie zeigt auch offen ihre Verachtung und Respektlosigkeit. Sie wollte sich schon einmal ein neues Volk aussuchen, weil es nicht wunschgemäß reagierte. Auch die Bemerkung des – Ist Mir Doch Egal – deutet auf innere Distanz zu Land und Leuten hin. Denken wir auch an den Moment, als sie die Deutschland-Fahne einem Kollegen aus der Hand reißt! Bewusst diffamiert sie ganze Teile des Volkes als Nazis und scheut sich nicht, Hetzjagden gegen ihre herbeigeschleppten Gäste zu konstruieren, die es nie gegeben hat.

Besonders respektlos sind ihre Ansprachen und öffentlichen Verlautbarungen, in denen sie sich dem Volk zuwendet: Da das Volk aus lauter Analphabeten und Dummköpfen besteht, muss es mit der Baby-Sprache und möglichst ohne Gedankengänge und ohne ein Mindestmaß von eigener Denkleistung angesprochen werden.

Bei der Einordnung des Volkes auf die Baby-Stufe offenbart sich auch ihre Kinderlosigkeit, denn jede Mutter weiß, wie es sein Baby oder Kind ansprechen sollte, damit es nicht verdummt, sondern sich entwickeln kann. Jeden Tag intellektuelle Herausforderungen, aber auch Herzlichkeit, Witz und Humor fördern die Entwicklung! Mit Kindern umzugehen verlangt Höchstleistungen!

Den größten Affront gegen das Volk stellt freilich die Politik der offenen Grenzen und die damit zusammenhängende islamische Massen-Invasion dar. Allein die finanziellen Folgekosten belasten die Haushalte in den nächsten Jahrzehnten und länger mit Milliarden und Abermilliarden. Das Volk, das nicht sprechen und entscheiden durfte, wird diese Kosten tragen müssen.

Diese Verachtung des eigenen Volkes überträgt sich auch auf die Praxis, mit anderen Völkern zu kommunizieren. Kleinere Länder werden in zentralen Fragen ausgeschaltet, nicht kontaktet und brüskiert. Auch bei den Briten hat sie so gehandelt und den EU-Schiffbruch eingeleitet.

Die Bemühungen Merkels haben das Volk auseinandergebracht und gespalten. Gleichzeitig fand wider Willen und als unbeabsichtigte Nebenfolge eine Aktivierung der freiheitlichen Kräfte statt, deren Früchte langsam, aber sicher reifen. Dieser Aufbruch geschieht im Rahmen einer fast schon totalitären Demokratie und im Rahmen der vereinheitlichten Medien und angesichts vieler älterer Aktivisten nicht so wild und urwüchsig wie 1968, als der ganze Schlamassel begann.

Trump zeigt ein anderes Verständnis. Er weiß, was er seinen Wählern schuldig ist. Entsprechend hält er regelmäßige Zusammenkünfte in den einzelnen Staaten ab und unterrichtet persönlich das amerikanische Volk über die Fortschritte seiner Politik, gibt Rechenschaft darüber ab, inwieweit seine einzelnen Wahl-Versprechungen umgesetzt worden sind, diskutiert und erfährt viel über die Stimmung im Volk. Ein besonderes Merkmal seiner Volkszuwendung sind seine Twitter-Verlautbarungen, in denen er direkt und persönlich zu vielen aktuellen Themen Stellung bezieht. An den Formulierungen erkennt man gleich, dass es keine Profi-Verlautbarungen sind, denen vorgearbeitet wurde. Sie können als freie und persönliche Ansagen des amerikanischen Präsidenten durchgehen und werden offensichtlich auch als solche von seinen Anhängern verstanden. Das Volk ist kein Fremdkörper, sondern Auftraggeber und Partner gemeinsamer Entscheidungen.

Wenn Trump den alten Slogan des America First! verwendet, macht er auch deutlich, dass er sein eigenes Volk und Land achtet und die Interessen der Amerikaner an die erste Stelle setzt. Das bedeutet nicht, dass er die anderen Völker oder Länder nicht respektiert. Eine solche First-Haltung unterstellt er vernünftigerweise jedem höchsten Vertreter eines Landes und Volkes.

Für welche Interessen setzt sich Merkel ein? Für wen arbeitet sie? Für das deutsche Volk, wie es der Eid verlangt, jedenfalls nicht!