Ihr seid in den 70er und 80er Jahren sozialisiert worden, in einer geschützten und gleichzeitig der Welt offenen Familie und Gesellschaft.

Wir leben jetzt aber in einer anderen Gesellschaft, ja in einem anderen, tief gespaltenen Land mit kaum günstigen Vorzeichen, so dass die Muster von gestern heute wenig gelten. Eine Überprüfung der Einstellungen und Ansichten ist für Euch genauso notwendig, wie sie für mich war und noch heute ist.

Die grün-bunte Selbstverwirklichungsgesellschaft hat ausgeträumt und tanzt auf dem Vulkan! Das gilt für Berlin in besonderer Weise, da hoch alimentiert. Eine Gesellschaft für Reiche und Superreiche ist im Werden. Die Luft für kleine Leute, wie wir es sind, wird dünner und dünner.

War der Nazi-Vorwurf oder Rassismus-Verdacht 12 Jahre lang gefährlich und von wenigen Mutigen geäußert, ist er heute ein staatliches Propaganda- und Unterdrückungsinstrument und im Munde aller Konformisten und Opportunisten, um die demokratischen Konkurrenten totzuschlagen. Ich rede von der AfD.

Sind nicht diejenigen Förderer des tödlichen Nazi-Antisemitismus, die Millionen von Judenhassern ins Land lassen und die hier lebenden Juden vorsätzlich in Gefahr bringen. Karl Lagerfeld hat dies jedenfalls erkannt und öffentlich protestiert!

Auch die als Hilfe und Schutz ausgegebene Praxis der gesteuerten Massen-Einwanderung dürfte in Wirklichkeit ein Akt des Handelns sein, der eher dem zukünftigen Aufbau einer neuen Arbeitskraftreserve und Armee von Lohndrückern dient. Nicht Humanität und Moral sind die Leitlinien staatlichen Handelns, sondern die Interessen der globalen Player der Weltwirtschaft. Es ist nackter Imperialismus, der mit unserer Kultur fernstehenden Islamisten aus Afrika hantiert wie mit Handelsgütern und dabei das eigene Volk bedenkenlos der Auflösung überstellt.

Ein Linker zeichnete sich früher dadurch aus, dass er den Kapitalismus und seinen Staat kritisierte. Heute ist ein Linker nichts anderes als ein Staatsanbeter und Förderer des globalen Kapitalismus. Ja, so haben sich die Zeiten und die Begriffe bis zur Unkenntlichkeit verändert.

Was meine Nazi-Ächtung als Vater und Großvater angeht, so habe ich mich damit abgefunden. Hoffentlich fällt demnächst das Gottesgericht, dem eigentlich die Zuständigkeit meiner Beurteilung unterliegt ein angenehmeres Urteil.